Montag, 29. August 2016

[Rezension] Selection - Die Krone

Autorin: Kiera Cass (aus dem Amerikanischen von Susann Friedrich und Marieke Heimburger)
Verlag: Fischer FJB
Teil einer Reihe: 5/5
Seiten: 352
ISBN 978-3737354219
Preis: 16,99€ (gebunden)

Inhalt:
Als das Casting begann, war Eadlyn wild entschlossen, sich nicht zu verlieben und keinen der Bewerber an sich heranzulassen. Doch nun muss sie sich eingestehen, dass einige von ihnen Eindruck bei ihr hinterlassen haben: Henri, der charmante Lockenkopf, und sein Freund Erik. Der aufmerksame und rücksichtsvolle Hale. Der selbstsichere und attraktive Ean. Und natürlich Kile, Eadlyns Lieblingsfeind aus Sandkastenzeiten, der sie zu ihrem Ärger immer wieder aus der Reserve lockt. Sie alle haben es geschafft, einen Platz in Eadlyns Welt zu erobern. Aber wird es auch jemand in das Herz der Prinzessin schaffen?

Meine Meinung:
ENDLICH, das große Finale der „Selection“-Reihe!
Nach dem fiesen Cliffhanger am Ende von Band 4 konnte ich es kaum abwarten, dieses Buch in die Hände zu kriegen! Ich sage jetzt mal nur - ganz spoilerfrei - dass es wunderbar war, endlich Gewissheit zu haben.
Der Schreibstil von Kiera Cass war wieder mal super, ich war richtig gefesselt von der Geschichte. Neben dem Casting gibt es auch viele Einblicke in die Politik von Illéa, da Eadlyn nach dem, was mit America passiert ist, noch viel mehr Verantwortung übernehmen muss.
Da die Bewerberzahl enorm eingeschränkt wurde, wird man selbst als Leser auch auf eine harte Probe gestellt - man hat alle Casting-Teilnehmer ins Herz geschlossen und möchte - genau wie Eadlyn - nicht, dass alle bis auf einen verschwinden müssen.
Dieses Buch bietet einem eine Achterbahnfahrt der Emotionen: Manchmal möchte man vor Empörung aufschreien, man hat den Mund vor Erstaunen weit aufgerissen, Tränen in den Augen oder ein Dauergrinsen im Gesicht. Manche Wendungen haben mich echt überrascht, und es gibt eine ganz besondere Überraschung das Ausscheiden zweier Bewerber betreffend (ich möchte nicht spoilern, aber es ist sooo süß!).
Mit „dem Erwählten“ hätte man vorher vielleicht nicht unbedingt gerechnet, und auch Eadlyn hatte erst einmal Schwierigkeiten, es sich einzugestehen und die richtige Entscheidung zu treffen, sodass man als Leser teilweise einfach nur davorsitzt und in Gedanken schreit: „LOS, Eadlyn! Tu es einfach!“ Was sie dann am Ende auch tut, und ich war bestimmt nicht die einzige, die da Herzchenaugen bekommen hat oder noch bekommen wird.
Nur eine klitzekleine Kleinigkeit hat mir gefehlt, und zwar die große Hochzeit. Darauf habe ich mich besonders gefreut und es war deshalb schade, dass am Ende alles so schnell abgehakt wurde.
Insgesamt ist das Buch aber ein würdiger Abschluss der Reihe, und ich muss gestehen, ich hatte Tränchen in den Augen, weil es jetzt endgültig vorbei ist.

Fazit:
Wahnsinnscover, Wahnsinnsstory, Wahnsinnsbuch. Und Wahnsinn, dass es schon vorbei ist mit dieser wundervollen Reihe!

Samstag, 20. August 2016

[Rezension] Jungs sind wie Kaugummi - süß und leicht um den Finger zu wickeln

Autorin: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Seiten: 200
ISBN 978-3-401-50651-7
Preis: 6,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Sissi ist dreizehn, ziemlich frech, gnadenlos schlecht in Mathe - und unsterblich verliebt!
Doch leider hat Konstantin, ihr Traumprinz, nur Augen für ältere Mädchen mit „Erfahrung“ ... Zu dumm, denn was das Küssen oder gar das berühmte „erste Mal“ angeht, kann Sissi einfach noch nicht mitreden. Also setzt sie Himmel und Erde und dazu noch ihren Sandkastenfreund Jakob in Bewegung, um sich a tempo gefühlsechte Informationen zum Thema zu beschaffen ...

Meine Meinung:
Zu Beginn muss ich noch sagen, dass ich, bevor ich mir dieses Buch gekauft habe, eine kleine Leseprobe gelesen habe. Diese Leseprobe bestand aus etwa 10 Buchseiten, und diese 10 Seiten habe ich mit einem Dauergrinsen im Gesicht gelesen, außerdem hatte ich mindestens drei wirklich heftige Lachanfälle gehabt, bei denen ich vor lauter Tränen nicht weiterlesen konnte ... Und so ging es dann auch das ganze Buch weiter. Kerstin Giers Art zu schreiben und ihr Humor sind einfach einzigartig!
Man kann sich super in Sissi, die Hauptfigur in diesem Buch, hineinversetzen. Sie hat mit den verschiedensten Teenagerproblemen  zu kämpfen: arrogante (aber verdammt noch mal ziemlich hübsche!) Mitschülerinnen, peinliche Klassenkameraden, doofe Lehrer mit Mundgeruch und natürlich die erste Liebe. Ihre chaotische, leicht verpeilte Art, was das „Küssen-und-was-danach-sonst-noch-kommt“ ist einfach zum wegschmeißen lustig, aber auch super sympathisch.
Wirklich negativ finde ich eigentlich überhaupt nichts - Jugendliche werden es lieben, weil es ihr Leben auf eine urkomische Art wiederspiegelt, und Erwachsene werden sich mit viel Gelächter an ihre eigene Teenagerzeit erinnern.

Fazit:
Dieses Buch ist nicht nur für die angesprochene Zielgruppe etwas. Ob jung oder alt, Mann oder Frau, das Buch ist für jeden gleichermaßen  witzig und unterhaltsam!

Donnerstag, 11. August 2016

[Rezension] Harry Potter and the Cursed Child

Autoren: J.K. Rowling, Jack Thorne & John Tiffany
Verlag: Little, Brown Book Group
Seiten: 343
ISBN 978-075156355
Preis: 19,99€
Das Buch ist ab dem 24. September 2016 auch auf Deutsch erhältlich.
Inhalt:
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein - und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Meine Meinung:
Ihr glaubt gar nicht, wie wundervoll es war, ein Harry-Potter-Buch zu lesen, dessen Ende man noch nicht kennt! Dass es ein Theaterstück war, hat mich auch nicht im geringsten gestört, im Gegenteil, es hat total Spaß gemacht, diese etwas andere Form von Text zu lesen und sich vorzustellen, wie sowas auf der Bühne abläuft. Die ganze Kritik, „The Cursed Child“ würde sich wie eine Fanfiction lesen, kann ich zwar nachvollziehen, jedoch nicht bestätigen. Die Grundidee ist vielleicht ein kleines bisschen verrückt, aber trotzdem total interessant und originell. Albus Severus Potter und Scorpius Malfoy als Hauptcharaktere in dieser Geschichte haben mir auch total gut gefallen. Die beiden waren mir von Anfang an gleich super sympathisch und insbesondere Scorpius war an einigen Stellen echt witzig! Dennoch ist zwischen den Vätern der Beiden nicht alles „Friede-Freude-Eierkuchen“, aber man merkt, dass die Harry und Draco erwachsen geworden sind und zumindest versuchen, das Kriegsbeil zu begraben - auch wenn das natürlich nicht unbedingt gut funktioniert!
Es werden zwar einige Aspekte aus den anderen Büchern erwähnt und noch einmal aufgegriffen, aber ich finde das keinesfalls unkreativ - im Gegenteil, da dieses Buch ja auf den anderen aufbaut, ist das durchaus verständlich und es wurde auch super in die Geschichte integriert.
Wie die anderen Bücher auch bietet einem dieses eine Achterbahnfahrt der Gefühle, von Lachtränen über Tränen aus Trauer oder Schock und Gänsehautfeeling pur - dieses Buch trägt zu Recht den Namen „Harry Potter“!

Fazit:
„Harry Potter and the Cursed Child“ war nicht so, wie ich es erwartet habe, sondern TAUSEND MAL besser! Dieses Buch ist definitiv ein Muss für jeden Harry-Potter-Fan und spätestens, nachdem man das Buch gelesenen hat, hat man das Gefühl, unbedingt das Theaterstück sehen zu müssen.

Mittwoch, 3. August 2016

Harry Potter-TAG

Hey ihr Lieben!
Heute kommt mal ausnahmsweise keine Rezension, weil ich im Internet diesen wundervollen Harry Potter-TAG entdeckt habe und ihn natürlich sofort machen musste.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!:-)

1. Deine erste Begegnung mit Harry Potter?
Puh, ich weiß gar nicht, wann ich zum ersten Mal davon gehört habe ... Lesen wollte ich die Bücher eine Zeitlang gar nicht, worüber ich jetzt nur entsetzt den Kopf schütteln kann. Zum ersten Mal gelesen habe ich die Bücher dann mit 9 Jahren oder so, glaube ich. Ich hatte riesiges Glück, dass zu der Zeit schon alle Bücher erschienen waren und ich alle in einem Rutsch lesen konnte, denn ich  war von Anfang an ein riesiger Fan, und das hat sich bis heute nicht geändert!

2. Dein liebster / schlechtester Harry Potter-Band / Film?
Oh Gott, was ist das denn für eine Frage? Wie soll man sich denn da entscheiden?
Ich finde einfach alle Bücher super genial, jedes ist auf seine eigene Weise so kreativ und wundervoll, dass ich mich da gar nicht entscheiden möchte ...
Als mich mein Vater einmal gefragt hat, warum ich die Bücher immer und immer wieder lese, da habe ich ihm geantwortet, Harry Potter zu lesen würde sich anfühlen, als würde man nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag endlich wieder zu Hause ankommen, woraufhin er mich wohl für ein wenig verrückt gehalten hat, aber ich denke, jeder Potterhead weiß ganz genau, was ich meine.;-)
Die Filme finde ich auch alle, obwohl sie natürlich nicht so toll sind wie die Bücher, ziemlich gleich gut. Hört sich jetzt schrecklich langweilig und eintönig an, ist aber so ...

3. Gibt es Szenen aus dem Buch / Film, die dir besonders wichtig sind?
Auch hier könnte ich jetzt schlicht und einfach behaupten „alle“, was auch irgendwie stimmt, aber auf ein paar Dinge möchte ich jetzt noch etwas näher eingehen.
Besonders am Herzen liegt mir die Verwandlung von Neville von dem ängstlichen, tollpatschigen kleinen Jungen zu dem tapferen Helden, der an vorderster Front gegen Voldemort kämpft. Das hat mich ziemlich beeindruckt und ist der Grund, warum ich ihn so sehr liebe.
Auch mag ich die Szenen mit Dobby, dem kleinen Hauselfen, total gerne. Er ist einfach soooo süß!
Außerdem finde ich alle Stellen, in denen Fred und George vorkommen, super, weil die beiden einfach unglaublich witzig und total sympathisch sind.
Hach, es gibt so vieeeele tolle Szenen ...

4.  Dein Lieblings-Charakter gut / böse?
Auch hier sind das soooo viele ...
Ich mache der Einfachheit halber mal eine kleine Liste.
„Gut“:
• Das goldene Trio - weil sie füreinander da sind, auch in den dunkelsten Stunden
• Neville Longbottom - weil in er unter seiner tollpatschigen Schale ein wahrer Held ist
• Luna Lovegood - weil sie ein unglaubliches Individuum ist und sich dennoch nicht unterkriegen lässt
• Dobby - für seine Treue zu Harry, seine Begeisterung für alles und jeden und vor allem Socken und für das Opfer, das er gebracht hat
• Remus Lupin - der anders war und doch so freundlich
• Sirius Black - weil er der beste Patenonkel war, den Harry hätte haben können
• Fred und George Weasley - für ihren ansteckenden Humor und dafür, dass sie unzertrennlich waren, bis zum Schluss
• Arthur Weasley - seine unumstrittene Begeisterung für Muggel zaubert einem immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht!
„Böse“:
• Bellatrix Lestrange - für ihren Wahnsinn und weil den Todessern ohne sie etwas fehlen würde
• Lord Voldemort - weil er das Böse in dieser Geschichte ist und deshalb auf gar keinen Fall fehlen darf

5. Stört dich an den Verfilmungen etwas? Wenn ja, warum?
Also grundsätzlich finde ich die Filme echt gut und habe vollstes Verständnis dafür, dass nicht alles aus den Büchern mit aufgenommen werden kann. Eines hat mir dann aber doch sehr gefehlt, und zwar die Stelle im letzten Teil, wo Harry Kreacher das falsche Medaillon von R. A. Black schenkt und Kreacher daraufhin völlig aus dem Häuschen ist und zu Harry, Ron und sogar Hermine ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Später führt er sogar eine Armee von Hauselfen in der Großen Schlacht von Hogwarts an, die für die Schule und Harry kämpfen, und ich finde es einfach nur schrecklich, dass er in den Filmen der alte, griesgrämige und unfreundliche Hauself bleibt.
Außerdem habe ich Winky, die kleine Hauselfe, in Teil 4 irgendwie vermisst.
Und zum Schluss noch eine Kleinigkeit, die wirklich leicht zu umgehen gewesen wäre: Die Haarfarbe des Schauspielers von Percy Weasley. Das Rotbraun hätte man doch problemlos durch Färbung  oder mit einer Perücke zu feuerrot machen können, oder?

6. Würdest du gerne mal ein Butterbier schlürfen?
Natürlich, und wie!

7. Lieblingsschauspieler?
Was soll ich da denn sagen ... Ich werde jetzt einfach mal ein paar auflisten, auch wenn das natürlich längst nicht alle sind:
Erst einmal natürlich Emma Watson, ich finde, sie ist einfach die perfekte Hermine. Dann Rupert Grint, weil ich seine Mimik einfach nur genial finde. Helena Bonham Carter, weil sie den Wahnsinn von Bellatrix perfekt verkörpert, die Phelps-Zwillinge, weil sie zusammen als Fred und George unglaublich witzig und charmant sind, Matthew Lewis, weil er Neville vom Anfang bis zum Ende haargenau getroffen hat ... Und zum Schluss Evanna Lynch, weil sie eine so wundervoll verträumte und eigensinnige Luna abgegeben hat.|

8. In welchem Haus würdest du am liebsten sein?
Ich sehe mich selbst als Ravenclaw, weil ich ziemlich büchervernarrt bin und ich, glaube ich, den nötigen Ehrgeiz und die Kreativität besitze, um in dieses Haus zu gehören. Außerdem hat mich der sprechende Hut „persönlich“ in dieses Haus gesteckt, und zwar bei der Harry Potter-Ausstellung in Köln, wo es eine Menge Filmrequisiten sowie interessante Fakten über die Filme gab. Den „Original“-Hut durfte man sich dort aufsetzen und sich von ihm in eines der Häuser stecken lassen,  somit bin ich eine wahre Ravenclaw!:D
Ansonsten wäre ich vielleicht noch eine Hufflepuff ... Am wenigsten wohl aber Gryffindor, da ich ein eher ängstlicher Typ bin ...

9. Welches Haustier hättest du gerne?
Ich glaube, ich hätte am liebsten eine Eule, um Briefe zu verschicken und weil ich Eulen einfach knuffig finde.
Außerdem hätte ich gerne einen Knuddelmuff aus „Weasleys zauberhafte Zauberscherze“.

10. Was wäre bei dir im Raum der Wünsche?
Definitiv Bücher. Viele Bücher. SEHR viele Bücher! Außerdem natürlich alle meine Lieblingscharaktere und gaaaaaaanz flauschige Lesesessel und Hängematten. Und Kekse!:)

11. Hast du mit 11 Jahren auch auf deinen Hogwarts-Brief gewartet?
Ich warte immer noch!