Samstag, 29. Oktober 2016

100 Fakten, an denen du erkennst, dass du zu viel liest

Hey ihr Lieben!
Diesen Tag habe ich auf Tinker Reads (wo ihr unbedingt mal vorbeischauen solltet!:D) entdeckt und musste das gleich auch mal machen.:D Alle Fakten, die auf mich zutreffen, sind rot markiert. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!





1. Du hast mehr Bücher als Schuhe. NATÜRLICH habe ich das!



2. In allen Buchhandlungen der Umgebung bist du mit den Buchhändlern per "Du".


3. In deinem Kalender sind die Erscheinungsdaten neuer Bücher rot markiert. Bei ganz tollen Neuerscheinungen renne ich immer gleich am ersten Tag in die Buchhandlung :D



4. Leipziger und Frankfurter Buchmesse kommen für dich Nationalfeiertagen gleich. Leider war ich noch nie auf einer Buchmesse, aber das gedenke ich auf jeden Fall nachzuholen!



5. Wenn du dich vor der Schule entscheiden musst ob du dein Mathebuch oder deinen neuen Roman mitnimmst, nimmst du den Roman. 



6. Du kennst dich in der Bücherei besser aus, als die Bibliothekarinnen.



7. Deine Eltern hören oft die Worte "Ich lese gerade, also lasst mich!!!"  Ähhh...;D



8. Du bist ständig geistesabwesend und weißt nicht was dein Gegenüber gerade noch zu dir gesagt hat, weil du mit den Gedanken noch in deinem neuen Lieblingsbuch steckst. STÄNDIG!



9. Wenn du durch eine Buchhandlung wanderst, murmelst du vor dich hin: "Das hab´ ich schon. Und das hab´ ich schon. Das auch..."



10. Du weißt genau, wo alle deine Bücher hingehören und merkst sofort, wenn eines fehlt.



 11. Du besuchst mehr als nur eine Buchhandlung, denn wenn du nur in eine gehen würdest, wärst du jeden Tag dort - und das ist ja peinlich!



12. Namen merkst du dir so: "Meggie, wie das Mädchen aus Tintenherz", "Harry, wie Harry Potter." oder "Gideon, wie die männliche Hauptperson aus Rubinrot."



13. Viele Leute fragen dich verwirrt, woher du so viel verrücktes Zeug weißt. Fast täglich in der Schule...:D



14. Wenn 13. eintritt, murmelst du ein "Das habe ich irgendwo gelesen", obwohl du genau weißt, wie das Buch heißt in dem du es gelesen hast.



15. Wenn du dich zwischen einem Bett und einem neuen Bücherregal entscheiden musst, nimmst du das Regal. Wo sollen denn sonst deine Bücher stehen?!



16. Wenn du alle deine Bücher aufeinander stapelst, kannst du problemlos deine Decke abstützen. Habs noch nie ausprobiert, aber ich würde sicherlich so hoch kommen;)



17. Du kannst überall lesen: Im Zug; im Bus, auch stehend, wenn es sein muss, auf der Straße, in der Schule, im Café um die Ecke, auf dem Laufband...



18. Du kannst immer lesen: Morgens, vor der Schule, während dem Essen, während dem Gehen, im Dunkeln, in der Kirche, mitten in der Nacht, ...



19. Wenn du umziehst, brauchst du mindestens 3 starke Männer, die deine Bücherkisten tragen - und selbst die sind danach fix und fertig! Wenn es so weit ist, dann mit Sicherheit!;)



20. Dein Leben ist nicht in Jahre, sondern in Kapitel unterteilt.



21. Du hast immer mindestens ein Buch unter dem Kopfkissen.



22. Deine Eltern/ dein Partner murren ständig: "Mach das Licht aus und schlaf endlich." und du ignorierst es.



23. Du hast immer ein Buch in deiner Tasche.



24. Wenn dich jemand fragt, was du dir zum Geburtstag/ zu Weihnachten/ zum Jahrestag wünschst, antwortest du: "Ein Buch!" Was denn auch sonst?



25. Es ist schon mal vorgekommen, dass du ein Buch zweimal besessen hast.



26. Es gibt Bücher, die du eigentlich auswendig kannst, sie aber dennoch immer wieder lesen musst.



27. Du kennst die aktuelle Bestsellerliste auswendig.



28. Du hast mindestens die Top 10 aus der aktuellen Bestsellerliste in deinem Regal stehen.



29. Wenn dich jemand nach deinen Hobbies fragt, antwortest du: "Lesen". Andere Hobbies hast du nicht, denn lesen ist dein Leben!



30. Du fragst dich gerade erschrocken, wann in dieser Liste endlich mal etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft.



31. Deine Mutter drohte dir mindestens einmal alle deine Bücher aus dem Zimmer zu räumen, wenn du nicht endlich das Licht ausmachst und schläfst - und du erwiderst, dass du sehen willst, wie sie 500 Romane aus deinem Zimmer schleppt. Leider, LEIDER habe ich keine 500 Romane, weil ich ziemlich schnell bankrott wäre, wenn ich nonstop Bücher kaufen würde ... nicht, dass ich es nicht KÖNNTE ... ;)



32. Deine Bücher liegen überall herum, weil einfach nicht genug Platz für alle da ist. Selbst wenn du das Regal bis zum Limit vollstopfst.



33. Dein Bücherregal ist nach einem ganz bestimmten System geordnet, welches dir ermöglicht alle Bücher sofort zu finden.



34. Du hast mindestens drei Lieblingsgenres.



35. In deinem Bücherregal ist jedes nur erdenkliche Genre vertreten
.

36. Wenn du auf einen Geburtstag/ eine Hochzeit eingeladen bist, schenkst du ein Buch. Da würde ich komische Blicke ernten und das Buch im Regal verstauben, weil so gut wie keiner in meiner Umgebung gerne liest ... :(



37. Du würdest gern mal ein Buch veröffentlichen.



38. Derjenige, der dich beim Lesen stört, ist Staatsfeind Nummer eins. Arghh, so etwas regt mich immer total auf!



39. Wer eins deiner Bücher bekleckst, verknickt, verdreckt, einreißt oder sonst irgendwie beschädigt, gehört deiner Meinung nach exekutiert. Man geht immerhin auch sorgsam mit ausgeliehen Sachen um.



40. Du kannst gleichzeitig Lesen und Gehen. Und irgendwo gegenlaufen:D



41. In der Schule wirst du nie erwischt, wenn du unter dem Tisch heimlich liest. Beim Spicken aber fliegst du sofort auf. Ich lese eigentlich nie heimlich unter dem Tisch, weil ich nicht nur ein  Bücherwurm, sondern auch ein Streber bin ... ;D  wie Hermine Granger... :)



42. Du liebst jede Jahreszeit, denn im Frühling und im Sommer kann man draußen lesen und im Herbst und im Winter kann man es sich drinnen bequem machen und lesen.



43. Du kaufst dir mindestens 3 Bücher im Monat. Meistens schon - auch wenn ich mir immer vornehme, keine Bücher zu kaufen ... Aber dann gibt es wieder so tolle Neuerscheinungen, oder man entdeckt ein Buch, das man einfach BRAUCHT ... oder, im Idealfall, man kriegt ein Buch geschenkt :D



44. Du brauchst nie länger als eine Woche für ein gutes Buch



45. Dein Geld geht für folgende Dinge drauf: Bücher, Strom (für die Leselampe), Essen (kleine Lesesnacks). Na ja, da ich noch bei meinen Eltern wohne, muss ich zum Glück keine Stromkosten zahlen, aber das meiste von meinem Geld geht tatsächlich für Bücher drauf :D



46. Wenn du Wörter hörst wie "das Einzigste" und "zwei Fensters" bekommst du Schüttelfrost. Auch Sachen wie "ebend" oder "ihr nimmt" ... AARRGGHHH!!!



47.  Du weißt, dass die Vergangenheitsform von "backen" "buk" lautet.



48. Du kannst problemlos Synonyme für alles finden.



49. Wenn jemand ein Wort nicht kennt, kannst du es auf jeden Fall erklären.



50. Du weißt: Bücher sind immer besser als ihre Verfilmungen.



 51. Büchern, die alle anderen toll finden, stehst du kritisch gegenüber.




52. Trotz 51. liest du alles, was du in die Finger kriegst.




53. Du bist schon des Öfteren auf einem Buch aufgewacht. Das würde ich einem Buch niemals antun - da lege ich es doch lieber rechtzeitig zur Seite ...



 54. Du besitzt ein Buch, das du noch nicht gelesen hast. Aber du hebst es auf - falls du mal nichts mehr zum Lesen im Haus hast.



 55. Bücher sind deiner Meinung nach 100x besser als E-Books.



56. Du besitzt trotzdem ein E-Book - aus Platzgründen.



57. Du hast eine Liste im Kopf, welche Figuren du gern aus ihren Büchern lesen würdest.



58. Es ist für dich kein Problem, Zitate bestimmten Autoren oder Büchern zuzuordnen.



59. 57. erinnert dich an die Tintenreihe - du hast soeben beschlossen, sie mal wieder zu lesen. Hm, ja, irgendwann sollte ich das bestimmt mal tun ...



 60. Bei folgendem Satz willst du am Liebsten eine Schlägerei anzetteln: "Du kannst das Harry Potter Buch noch nicht gelesen haben, denn der Film ist noch gar nicht draußen."



 61. Lesezeichen gehen bei dir grundsätzlich immer in den Büchern verloren.



 62. Du kannst nächtelang durchlesen.



63. Für Notfälle hast du immer eine Taschenlampe parat. So kannst du auch lesen, wenn der Strom ausfällt.



64. Du besitzt noch dein liebstes Kinderbuch und hütest es wie einen Schatz.



65. Der Duft von frischer Druckerschwärze ist einer deiner Lieblingsgerüche.



66. Ein Tag, an dem du nicht gelesen hast, ist ein verlorener Tag. Es sei denn, ich habe etwas wirklich Tolles an dem Tag gemacht ...



67. Wenn du ein Buch bestellst, wirst du nicht mehr nach deinem Namen gefragt, den kennt der Verkäufer nämlich schon. Genau wie deine Nummer und dein halbes Bücherregal.



 68. Selbstverständlich hast du schon mal beim Lesen geweint.



 69. Du hast keine Probleme damit, 68. zu zugeben.



70. Menschen, die nicht lesen, findest du blöd Nicht blöd, nur extrem unverständlich ...



71. Du weinst manchmal an besonders schönen Stellen in Büchern, weil du dich so für die Figur freust.



 72. Es gibt Namen, die für immer in deinem Kopf verknüpft sind: Bella & Edward, Cassia & Ky, Clary & Jace, Harry & Ginny, ...



 73. Die oben genannten Namen kommen dir alle bekannt vor.



74. Du fragst dich immer noch, wann endlich etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft.



75. Einer deiner größten Wünsche ist es, mal in einer riesigen Buchhandlung eingesperrt zu werden. Das wäre echt cool ;)



 76. Wenn du am Bahnhof "Kings Cross" in London bist, versuchst du heimlich, ob es Gleis 9 3/4 nicht doch gibt. Hab ich tatsächlich schon versucht, hat aber leider nicht geklappt ...



 77. Du behandelst deine Bücher besser, als manche Menschen - denn die Bücher haben deine Zuneigung verdient.



 78. Es gibt mindestens ein Buch, das du abgrundtief hasst.



79. Du hast, als du noch klein warst so getan als könntest du lesen. Jep. Eines meiner damaligen Lieblingsbücher konnte ich sogar auswendig und habe beim "lesen" sogar immer an den richtigen Stellen umgeblättert :D



 80. Du misshandelst alles als Lesezeichen: Briefumschläge, Kassenzettel, Papierschnipsel, Finger, Verpackungen aller Art, Kuscheltiere, ... Solange es nichts Dickes ist, das den Buchdeckel auseinanderbiegt ...



 81. Du hast mindestens 2 Verlage/ Autoren bei Facebook mit "Gefällt mir" markiert. Ich bin nicht auf Facebook, aber wenn ich das wäre, würde ich das mit Sicherheit tun!



82. Dein Motto: "Ich kann alles lesen, aber nicht alles essen!"



83. Es gibt Bücher, die du schon auf Englisch gelesen hast, weil du die deutsche Übersetzung nicht abwarten konntest.



84. Von deinen Büchern sprichst du wie von guten Freunden.



85. Du könntest deine Freunde stundenlang über deinen aktuellen Lesestoff bequatschen. Habs schon öfters versucht, aber dann heißt es immer "Isabell, du nervst/übertreibst" :D



 86. Ab und zu geht deine Fantasie mit dir durch.



87. Für dich gibt es das nicht: "Keine Zeit zum Lesen".



88. Neue Bücher versetzen dich in Hochstimmung. Auf jeden Fall! Bei jedem neuen Buch, das bei mir einzieht, hüpfe ich vor Freude immer erst mal eine Runde im Kreis herum :D



 89. Gern würdest du mal die Orte bereisen, an denen deine Romanhelden waren.



 90. Autoren sind für dich mit Gottheiten gleich zu setzen.



91. Du kannst ein paar Brocken Elbisch.



92. Bei jedem Spiegel fragst du dich, ob er vielleicht ein Portal in eine andere Welt ist.



93. Du besitzt eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung, und weißt über alles irgendwas. Und dann heißt es immer "Frag mal Isabell, die hat das bestimmt irgendwo mal gelesen" ... ;D



94. Beim Lesen hast du dich schon mal verletzt. Abgesehen von einem gebrochenen Herzen? Hm, da wären diverse "Anstoß-Verletzungen" ;)



95. Du brauchst keinen Yoga-Kurs, denn beim Lesen probierst du die abenteuerlichsten Positionen aus um es bequem zu haben.



 96. Leute, die keine Bücher besitzen sind dir unheimlich. Du hast richtig Angst vor ihnen.



97. Ständig erlebst du Momente in deinem Leben, die dich an Szenen aus Büchern erinnern.



98. Bücher sind dein Statussymbol.



 99. Die Bakerstreet in London & Orte wie Forks sind für dich Pilgerstädte. I AM SHERLOCKED!!! :D


 100. Auf dieser Liste trifft erschreckend viel auf dich zu. Aber es stört dich nicht im Geringsten, nein - du bist stolz darauf!


Also, wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe, sind das 70 von 100 Fakten, die auf mich zutreffen - überdurchschnittlich büchersüchtig, würde ich also mal sagen :D
Wer möchte, ist natürlich herzlich dazu eingeladen, sich den Tag zu klauen;) Wie viele Fakten treffen auf euch zu?

[Rezension] City of Ashes

Autorin: Cassandra Clare (aus dem amerikanischen Englisch von Franca Fritz und Heinrich Koop)
Verlag: Arena
Teil einer Reihe: 2/6
Seiten: 480
ISBN 978-3401061337
Preis: 17,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.

Meine Meinung:
Wie schon der erste Teil hat mich auch dieses Buch absolut begeistert - wenn nicht sogar noch ein Stückchen mehr!
In „City of Ashes“ wird es noch spannender und atemberaubender als im ersten Teil. Man wird immer und immer  wieder überrascht, schockiert und in den Bann gerissen.
Natürlich gab es bei mir auch große Wiedersehensfreude mit den alten, lieb gewonnenen Charakteren - sowohl den „Guten“ als auch den „Bösen“. Wobei es einem in dieser Reihe aber sehr schwerfällt, einen wirklichen Bösewicht festzumachen, da man eigentlich jede Handlung gut nachvollziehen kann. Somit befindet man sich als Leser - genau wie Jace in dem Buch - mitten zwischen den Fronten, und lässt sich beinahe von Valentin, dem eigentlichen Antagonisten, überzeugen. Dieser Zwiespalt wird noch dadurch verstärkt, dass die Inquisitorin des Rats, die eigentlich auf der „guten“ Seite zu stehen scheint, eine extrem unsympathische Person ist und es anscheinend auf Jace abgesehen zu haben scheint. Alles, was er tut, wird so verdreht, dass er als Valentins Verbündeter dasteht, und dass selbst seine „Familie“ kurzzeitig Angst vor ihn zu haben scheint, gibt dem Leser natürlich sehr zu denken - zumal nicht so wirklich klar wird, ob Jace Valentin jetzt hasst oder nicht, und ob er sich in einer entscheidenden Situation gegen ihn stellen würde.
Der Schreibstil von Cassandra Clare war wieder sehr bildhaft gestaltet, und durch die ausführlichen, aber nicht zu langen Umgebungsbeschreibungen konnte ich sehr gut in die Geschichte eintauchen und habe mich gleichzeitig nicht gelangweilt.
Der Showdown war natürlich wieder spektakulär - durch die vielen Plot Twists war es so gut wie unmöglich, das Buch zur Seite zu legen, weil ich ununterbrochen am zittern, hoffen und mitfiebern war.
Und spätestens nach diesem hoffnungsvollen Ende hat man Lust auf mehr!

Fazit:
„City of Ashes“ ist noch spannender, mitreißender und herzzereißender als „City of Bones“ und somit eine mehr als gelungene Fortsetzung der Reihe. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 3!

Dienstag, 25. Oktober 2016

[Rezension] City of Bones


Autorin: Cassandra Clare (aus dem Amerikanischen von Franca Fritz und Heinrich Koop)
Verlag: Arena
Teil einer Reihe: 1/6
Seiten: 504
ISBN 978-3401061320
Preis: 17,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Meine Meinung:
Nachdem mir so viel von dieser Reihe vorgeschwärmt wurde, habe ich endlich auch mit den „Chroniken der Unterwelt“ angefangen, und ich bin absolut begeistert!
Gleich zu Beginn des Buches merkt man, wie viel Mühe sich Cassandra Clare gegeben hat, diese Welt zu erschaffen und wie gut durchdacht alles ist. Somit hat es wahnsinnig Spaß gemacht, in das Leben von Clary einzutauchen und diese fantastische Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben.
Da Clary zu Beginn nichts über die Schattenwelt und ihre wahre Identität weiß, entdeckt man diese neue Welt sozusagen mit ihr und begreift erst nach und nach, wie viele verschiedene Wesen unsere Welt „wirklich“ bewohnen. Dabei mag ich besonders, dass es bei den Schattenwesen nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern jedes Wesen mehr oder weniger selbst entscheidet, welchen Weg es einschlägt. Am Anfang wirkt alles sehr mysteriös, da Gerüchte auftauchen, ein tot geglaubter Feind der Schattenjäger, der alle Schattenwesen vernichten will, sei noch am Leben. Aktuelle Themen wie Vorurteile und blinder Hass spielen also auch eine Rolle in diesem Buch.
Richtig gut finde ich außerdem, dass das Buch, obwohl der Klappentext das vielleicht vermuten lässt, keine kitschige Liebesgeschichte ist, ganz im Gegenteil.
Die Charaktere sind alle total unterschiedlich und vielschichtig gestaltet, und es macht wahnsinnig Spaß, sie durch die Geschichte zu begleiten, die durch sie viel lebendiger und authentischer wirkt.
Obwohl das Buch - wie auch die nachfolgenden Bände - relativ dick ist, wird  es nicht ein einziges Mal langweilig, ganz im Gegenteil. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist einfach so detailliert gestaltet, dass man unendlich viele Geschichten über dieses Universum schreiben könnte (und es existieren ja bereits eine Menge davon!), ohne dass dem Leser langweilig werden würde.
Gerade gegen Ende hin wird es immer spannender und es kommt zum großen Kampf - wobei man nach Beenden dieses Buches das Gefühl hat, es stehen noch viel größere Kämpfe bevor . . .

Fazit:
Ein gigantisches Universum mit den verschiedensten Charakteren und einem guten Mix aus Schicksalsschlägen und Action - Cassandra Clare weiß ihre Leser wirklich in den Bann zu reißen. „City of Bones“ ist also wirklich ein Fantasy-Buch vom Feinsten!

[Rezension] Zorn und Morgenröte

Autorin: Renée Ahdieh (aus dem Englischen von Dietmar Schmidt)
Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe)
Teil einer Reihe: 1/2
Seiten: 400
ISBN 978-3846600207
Preis: 16,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Jeden Tag erwählt Chalid, der grausame Herrscher von Chorasan, ein Mädchen. Jeden Abend nimmt er sie zur Frau. Jeden Morgen lässt er sie hinrichten. Bis Shahrzad auftaucht, die eine, die um jeden Preis überleben will. Sie stehen auf verschiedenen Seiten und könnten unterschiedlicher nicht sein ... Und doch werden sie magisch voneinander angezogen ...

Meine Meinung:
Um ehrlich zu sein, hat mich das Buch nicht halb so begeistert wie erwartet, was ich eigentlich sehr schade finde, weil mir die Grundidee wirklich gut gefällt. Die Umsetzung konnte mich jedoch nicht begeistern.
Zuerst einmal ist da die Protagonistin Sharzard: Es fällt einfach schwer, sich in sie hineinzuversetzen, weil sie so wenig Charakter hat - zuerst scheint sie nur zu existieren, um Chalid zu hassen, und später nur, um ihn zu lieben. Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: Dass Sharzards Hass auf Chalid so schnell umschlägt und sie sich sofort in ihn verliebt und ihn auf offener Straße küsst. Gut, sie mag vielleicht merken, dass er nicht unbedingt das Monster ist, das er zu sein scheint - aber muss sie sich da gleich in ihn verlieben, wo sie ihn doch kaum kennt? Und warum lässt Chalid ausgerechnet sie am Leben, nur weil sie eine (nicht mal besonders faszinierende) Geschichte erzählt, und warum verliebt er sich sofort in sie? Das Ganze wirkt extrem klischeehaft und unglaubwürdig und zieht die ganze Geschichte runter.
Außerdem haben die ganzen orientalischen „Fachbegriffe“ etwas irritiert. Es gibt zwar ein Glossar am Ende des Buches, aber es nervt ein wenig, jeden dritten Satz nachschlagen zu müssen. Irgendwann gewöhnt man sich aber daran und viele Wortbedeutungen kann man sich auch selbst denken.
Gut gefallen hat mir zum Beispiel dieser orientalische Hauch, der diese Geschichte umgibt und etwas von „1001 Nacht“ hat. Außerdem mochte ich diese Geheimniskrämerei rund um Chalids Morde an den jungen Frauen, weil das ganze Buch dadurch viel mysteriöser wirkt. Allerdings hat mich die „Auflösung“ des ganzen nicht so begeistert wie erwartet, obwohl dadurch sicherlich ein spannender Showdown hätte entstehen werden können. Stattdessen endet das Buch auf eine ziemlich seltsame Art, die wohl neugierig auf den zweiten Teil machen soll, aber irgendwie fehl am Platz wirkt. Meiner Meinung nach hätte man einfach 50-100 Seiten anhängen und das Buch danach beenden können. So bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob sich Teil 2 für mich wirklich zu lesen lohnt.

Fazit:
„Zorn und Morgenröte“ ist eine Geschichte mit viel Potenzial, aber einer eher mageren Umsetzung. Als Einzelband hätte mir das Buch glaube ich besser gefallen, weil so die Handlung etwas näher zusammengerückt und spannender gewesen wäre. Außerdem hat mich das Buch in Sachen Liebesgeschichte sehr enttäuscht.
Ein Erscheinungsdatum für Teil 2 gibt es übrigens noch nicht.

Sonntag, 23. Oktober 2016

[Rezension] Secret Fire - Die Entflammten

Autoren: C.J. Daugherty und Carina Rozenfeld (aus dem Englischen von Peter Klöss und Jutta Wurm)
Verlag: Oetinger
Teil einer Reihe: 1/2
Seiten: 448
ISBN 978-3789133398
Preis: 18,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sasha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sasha zu opfern?


Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich mich am Anfang damit schwergetan habe, mich in die Geschichte einzufinden, da zu Beginn alles irgendwie völlig unlogisch und verwirrend scheint, wie zum Beispiel, dass Taylor Sacha über das Internet Nachhilfe geben soll: Warum sollte eine englische Schülerin einem Franzosen Nachhilfe geben, gibt es dafür in Frankreich keine qualifizierten Leute?
Später findet man zwar heraus, dass es da einen Grund für gibt, aber dass Taylor die ganze Sache nicht von vornherein in Frage gestellt hat, scheint für mich nicht nachvollziehbar.
Am Anfang plätschert die Handlung irgendwie nur so dahin, und bis auf den Mailaustausch zwischen Sacha und Taylor passiert eigentlich nicht viel.
Erst nach etwas über 100 Seiten nimmt die Geschichte ein bisschen an Fahrt auf und wird interessanter, auch wenn es das typische „Junges Mädchen erfährt plötzlich, dass es besondere Fähigkeiten hat“-Schema ist. Die Art der besonderen Fähigkeiten und das, was dahintersteckt, war aber neu und für mich auch interessant zu lesen, sodass ich es nicht ganz so schlimm fand. Gestört hat mich aber, dass es mit den Klischees weitergeht und es zwischen Taylor und Sacha sofort knistert, als sie sich zum ersten Mal begegnen. Klar, die beiden verbindet eine besondere Sache und Taylor ist die einzige, die Sacha vielleicht das Leben retten könnte - aber dass Sacha gerade aufgrund dieser Abhängigkeit zuerst nicht besonders angetan von Taylor ist, hätte mir besser gefallen.
Außerdem scheint es mir etwas unlogisch, dass die beiden sich erst so spät kennenlernen, wenn Sacha kaum noch Zeit bleibt: Wäre es nicht sinnvoller gewesen, wenn man die beiden schon vor Jahren zusammengeführt hätte, damit alle gemeinsam an einem Strang ziehen können? Auch jetzt ist alles ziemlich mysteriös, und Sacha und Taylor versuchen gemeinsam, das alles aufzudecken und einen Weg zu finden, die dunklen Mächte zu besiegen. Gut gefallen hat mir dabei unter anderem, dass die Geschichte in zwei verschiedenen Ländern spielt. Man merkt, dass es sich um eine große Sache handelt, und gegen Ende hin wird das Buch auch immer spannender - auch wenn, wie schon gesagt, die Liebesgeschichte zwischen Sacha und Taylor viel zu schnell voranschreitet.
Insgesamt wirkt das Buch wie eine etwas lange „Vorgeschichte“ und ich glaube, dass es in Teil 2 viel spannungsgeladener sein wird als hier. Ich bin auf jeden Fall gespannt!

Fazit:
Auch wenn das Buch zu Beginn eher etwas langweilig  und die Liebesgeschichte sehr klischeehaft ist, gefällt mir „Secret Fire - Die Entflammten“ trotzdem ganz gut, da die Geschichte vor allem mit ihrem Fantasy-Anteil punkten kann ich die „Art“ der Fantasy wirklich sehr mag.
Ich habe auf jeden Fall hohe Erwartungen an Teil 2 („Secret Fire - Die Entfesselten“, erscheint im Frühjahr 2017) und bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht!

Vielen Dank an den Oetinger-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 19. Oktober 2016

[Rezension] Flawed - Wie perfekt willst du sein?


Autorin: Cecelia Ahern (aus dem Englischen von Anna Julia Strüh und Christine Strüh)
Verlag: FISCHER FJB
Teil einer Reihe: 1/2
Seiten: 480
ISBN 978-3841422354
Preis: 18,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund.
Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte.
Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.

Meine Meinung:
Ich bin ja ein großer Fan von Dystopien und alternativen Zukunftswelten, dementsprechend gespannt war ich auch auf diese Ideen und ihre Umsetzung. Zu Beginn war es etwas schwierig, sich in diese Welt einzufinden, um zum Beispiel den Unterschied zwischen Fehlerhaften und richtigen Verbrechern zu verstehen oder auch, was genau man tun muss, um sich den Status als „Fehlerhaften“ zu verdienen. Aber sobald man das Ganze erst einmal einigermaßen verstanden hat, liest sich das Buch sehr flüssig und wird von Seite zu Seite spannender und fesselnder, bis ich das Buch später gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen hat mir auch die Protagonistin Celestine, die keine „typische“ Heldin ist und sich somit von der Masse abhebt. Was sie hinter einer Fassade aus Lerneifer und Ehrgeiz verbirgt, kommt zum Vorschein, als sie im entscheidenden Moment Mitgefühl einem Fehlerhaften gegenüber zeigt, und Celestine wirkt plötzlich sehr verletzlich - aber auch entschlossen. Von diesem Ereignis wird einem die Grausamkeit und die Absurdität dieses Gesellschaftssystems erst so richtig bewusst - dass es als Verbrechen gilt, einem alten Mann zu helfen, der kurz vorm Sterben ist, scheint uns schließlich unvorstellbar.
Sicher, die Grundidee, die hinter dem System steckt, ist zwar in Ansätzen nachvollziehbar, aber die Umsetzung wirklich grausam.
Dass es jedoch eine Menge Leute gibt, die dagegen angehen wollen, wird relativ früh klar - obwohl es bei der Menge an Bewachung und Kontrolle unwahrscheinlich scheint, dass jemals eine wirkliche Widerstandsbewegung entstehen wird, die dazu in der Lage ist, etwas zu ändern. Der Großteil der Bevölkerung scheint immer noch der Meinung zu sein, Fehlerhafte seien nichts als Abschaum - und die Art, wie Celestine deshalb behandelt wird, ist teilweise wirklich schockierend. Die Emotionen des Lesers werden also immer wieder aufgewühlt, was für mich bei einer guten Dystopie auch sehr wichtig ist.
Und spätestens ab dem Ende kann man es kaum erwarten, den zweiten Teil in den Händen zu halten, der zum Glück schon bald erscheint.

Fazit:
„Flawed - Wie perfekt willst du sein?“ ist zwar nicht ganz perfekt, aber trotzdem eine wirklich spannende Dystopie. Und spätestens nach Beenden dieses Buches sieht man die Perfektion sowieso mit ganz anderen Augen - was dem Buch meiner Meinung nach zusätzliche Pluspunkte verleiht.
Der zweite Teil („Perfect - Willst du die perfekte Welt?“) erscheint übrigens am 17. November 2016.

[Rezension] Amokspiel

Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Seiten: 448
ISBN 978-3426637180
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel, bei dem er das Leben der Geiseln in die Hände wahllos angerufener Zuhörer legt. Und er verlangt, dass seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt – doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …


Meine Meinung:
Als frisch gebackener Sebastian Fitzek-Fan war ich natürlich sehr neugierig auf das Buch - gerade, weil die Inhaltsangabe  so mysteriös und spannend klingt - und es hat mir, wie nicht anders zu erwarten, wirklich gut gefallen.
Durch den direkten Einstieg macht man sich sofort mit der Protagonistin Ira vertraut, und dadurch, dass sie kurz davor ist, Suizid zu begehen, lernt man sie, besonders ihre Schwächen, sehr schnell kennen. Man hat sofort das Gefühl, sie irgendwie zu kennen, und ihre leicht sarkastische Art war mir sofort sehr sympathisch. Auch die anderen Charaktere waren wieder sehr vielseitig und interessant, und dadurch, dass die Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt wird, hat man das Gefühl, es gäbe keine wirklichen Haupt-und Nebenrolle und jeder scheint „gleich“ wichtig. Das macht es - zumindest für mich - schwer, jemanden zu finden, dem man wirklich die Rolle des „Bösewichts“ anhängen kann. Klar hat der eine oder andere irgendwo Dreck am Stecken kleben, aber es fällt doch schwer, irgendjemanden für das, was er getan hat, wirklich zu verurteilen, weil die Charaktere auf den ersten Blick zwar „kriminell“ und „schlecht“, aber auf den Zweiten dennoch nachvollziehbar handeln.
Die Handlung war natürlich - wie bei Sebastian Fitzek nicht anders zu erwarten - wieder viel vielschichtiger und verstrickter, als es auf den ersten Blick scheint. Der Schreibstil ließ sich sehr flüssig lesen und riss mich immer wieder in den Bann. Allerdings merkt man meiner Meinung nach schon, dass das erst Fitzeks zweites Buch ist. Nicht, dass es nicht gut ist, ganz im Gegenteil, aber gerade gegen Ende des Buches fiel mir auf, dass sich der Schreibstil von Sebastian Fitzek im Laufe der Zeit immer mehr verfeinert hat und immer mehr an den Nerven des Lesers rüttelt, je neuer seine Bücher sind. Nichtsdestotrotz ist „Amokspiel“ ein atemberaubender Psychothriller, der sich sehr zu lesen lohnt!

Fazit:
Wie alle anderen Bücher von Sebastian Fitzek wahnsinnig spannend - ein absolutes Muss für alle Thriller-Fans!

Montag, 17. Oktober 2016

[Rezension] Der Augensammler


Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Seiten: 464
ISBN 978-3426503751
Preis:  9,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der "Augensammler" keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

Meine Meinung:
Nach „Das Kind“ war mir ganz schnell klar, dass ich noch mehr von Sebastian Fitzek lesen wollte, und „Der Augensammler“ hat meine Begeisterung für Fitzeks Bücher nur noch mehr angefacht.
Dieses Buch war wieder spannend von der ersten - oder sollte ich sagen, letzter? - Seite an. Denn die Seiten werden wie bei einem Countdown rückwärts gezählt, man beginnt also bei der letzten Seite und endet bei Seite 1. Auch die verbleibende Zeit bis zum Ablauf des Ultimatums wird über jedem Kapitel mit aufgeführt, sodass man den Countdown sozusagen hautnah miterlebt. Der regelmäßige Perspektivenwechsel lässt einen die Geschichte von verschiedenen Standpunkten aus betrachten, und weil über jedem Kapitel aufgeführt wird, wer jetzt erzählt, ist das Ganze auch schön übersichtlich. 
Da ich bereits einen Thriller des Autors gelesen habe und mir der „Überraschungsmoment“, als herauskam, wer der Täter war, schon einigermaßen bekannt ist, habe ich natürlich versucht, zu überlegen, wer jetzt der Augensammler sein könnte. Ich hatte eine bestimmte Person im Blick, von der man das nicht unbedingt erwartet hätte, und im Laufe der Geschichte war ich mir fast sicher, richtigzuliegen. Natürlich lag ich komplett daneben und war total geschockt, als herauskam, wer wirklich der Augensammler war!
Das Buch war unglaublich spannend, schockierend und gruselig - ein Psychothriller vom Feinsten!

Fazit:
„Der Augensammler“ ist ein Buch, dass einen in die Irre führt und einem die Gänsehaut über die Arme kriechen lässt, und gleichzeitig unglaublich spannend - eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits!

[Rezension] Das Kind

Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Seiten: 400
ISBN 978-3426637937
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
»Als Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod etwa 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde.«
Strafverteidiger Robert Stern ist wie vor den Kopf geschlagen, als er sieht, wer der geheimnisvolle Mandant ist, mit dem er sich auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Industriegelände treffen soll: Simon, ein zehnjähriger Junge, zerbrechlich, todkrank – und fest überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Doch Robert Sterns Verblüffung wandelt sich in Entsetzen und Verwirrung, als er in jenem Keller, den Simon beschrieben hat, tatsächlich menschliche Überreste findet: ein Skelett, der Schädel mit einer Axt gespalten. Und dies ist erst der Anfang. Denn nicht nur berichtet Simon von weiteren, vor Jahren hingerichteten Opfern, schon bald wird auch die Gegenwart mörderisch …

Meine Meinung:
Gleich als ich die Inhaltsangabe zum ersten Mal gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste, und ich wurde nicht enttäuscht.
Schon die ersten Sätze des Buches sind fesselnd, und fesselnd bleibt es dann auch bis zum Schluss.
Die Figur des 10-Jährigen Simon, der behauptet, einmal ein Mörder gewesen zu sein, lässt sich nur schwer einschätzen - er ist „nur“ ein Kind, aber er jagt einem Angst ein. Man beginnt sich zu fragen: Woher weiß der Junge von den Leichen und warum kann er ihre Ermordungen so präzise beschreiben, obwohl sie lange vor seiner Geburt stattgefunden haben? Ist es wirklich möglich, dass er wiedergeboren wurde? Es muss doch eine logische Erklärung dafür geben, oder?
Aber bevor man diese erhält, hat man noch ein ganzes Buch vor sich, voller mysteriöser Ereignisse und Situationen, in denen man immer wieder denkt: Nein! Das kann jetzt nicht passiert sein, das ist unmöglich!
Sebastian Fitzek reißt einen immer wieder in den Bann, und es wird nie langweilig, im Gegenteil, man will das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil man einfach wissen muss, wie es weitergeht und was es wirklich mit Simon und den mysteriösen Leichen auf sich hat.
Obwohl man zu Anfang denkt, es kann für bestimmte Dinge einfach keine logische Erklärung geben, ergibt die Auflösung durchaus Sinn und ist nach den ewigen Rätseln eine wahrliche Erleichterung - auch wenn das Buch mit einem erneuten Rätsel endet.

Fazit:
Spannend, gruselig, emotional, schockierend und atemberaubend bis zum letzten Satz. Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber wer auf Nervenkitzel steht oder einfach mal wieder einen richtig, RICHTIG guten Thriller lesen möchte, dem kann ich „Das Kind“ nur wärmstens empfehlen!

Freitag, 14. Oktober 2016

[Rezension] Fangirl

Autorin: Rainbow Rowell
Verlag: Macmillan Children's Books
Seiten: 480
ISBN 978-1447263227
Preis: 8,46 € (Taschenbuch)
Das Buch ist auch auf Deutsch - ebenfalls unter dem Titel Fangirl - erhältlich.

Inhalt:
Cath and Wren are identical twins, and until recently they did absolutely everything together. Now they're off to university and Wren's decided she doesn't want to be one half of a pair any more - she wants to dance, meet boys, go to parties and let loose. It's not so easy for Cath. She's horribly shy and has always buried herself in the fan fiction she writes, where she always knows exactly what to say and can write a romance far more intense than anything she's experienced in real life.
Without Wren Cath is completely on her own and totally outside her comfort zone. She's got a surly room-mate with a charming, always-around boyfriend, a fiction-writing professor who thinks fan fiction is the end of the civilized world, a handsome classmate who only wants to talk about words . . . And she can't stop worrying about her dad, who's loving and fragile and has never really been alone.
Now Cath has to decide whether she's ready to open her heart to new people and new experiences, and she's realizing that there's more to learn about love than she ever thought possible . . .

Meine Meinung:
Ich als Fangirl an vorderster Front war natürlich extrem neugierig auf dieses Buch, und ich wurde nicht enttäuscht. In die Hauptfigur Cath konnte ich mich von Anfang an super hineinversetzen, was wahrscheinlich zum Teil auch daran liegt, dass ich selber verrückt nach Büchern bin und früher auch Fanfiction geschrieben habe. Teilweise war es aber auch etwas seltsam für mich, dass jeder gleich unglaublich fasziniert und begeistert von Caths Fanfiction war - da ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass man öfter auch mal komisch angeguckt werden kann ... Außerdem  hat es mich manchmal etwas gestört, dass das Buch so vollgepackt mit Fanfictionauszügen bzw. Zitaten aus den „Simon Snow“-Büchern war, dass ich an einigen Stellen das Gefühl hatte, das Buch sei selber nur eine Art Fanfiction. Da ich die „Simon Snow“-Bücher nicht kenne, war das für mich teilweise etwas verwirrend und ich musste die ganze Zeit an „Harry Potter“, weil es zwischen den beiden Reihen anscheinend viele Parallelen gibt. Auch enthält das Buch Spoiler zu „Simon Snow“, was ich persönlich sehr blöd finde für die Leser, die die Bücher vielleicht nach „Fangirl“ noch lesen wollen.
Natürlich hat das Buch auch seine guten Seiten, wie die bereits erwähnte Identifikation mit der Protagonistin - was ich persönlich immer sehr wichtig finde und was hier absolut gelungen ist - und der Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt.
Die Entwicklung der Charaktere, die in diesem Buch eine große Rolle spielt, kommt sehr authentisch rüber. Die Handlung ist zwar nicht besonders spektakulär, hat mir ebenfalls  gut gefallen, wahrscheinlich gerade wegen der vielen Charaktere, weil eine ausgewogene Mischung herrscht und so keine Verwirrung entsteht.
In Sachen Liebesgeschichte war das Buch jedoch ziemlich vorhersehbar, und am Ende bleiben einige Fragen offen, die zwar in dem Autoreninterview hinten im Buch beantwortet werden, aber meiner Meinung nach ins Buch gehört hätten. Insgesamt hat mir das Buch trotz der Kritikpunke aber wirklich gut gefallen, auch wenn es an einigen Stellen besser hätte sein können.

Fazit:
„Fangirl“ ist ein lockeres, nettes Buch für zwischendurch, das zwar ein paar kleine Mängel hat, aber dennoch - ganz besonders für  "Fangirls" - sehr empfehlenswert ist.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

[Rezension] Noughts & Crosses

Autorin: Malorie Blackman
Verlag: Corgi; Auflage: New Ed (3. Oktober 2006)
Teil einer Reihe: 1/4
Seiten: 448
ISBN 978-0552555708
Preis: 5,99 € (Taschenbuch)
Das Buch ist auf Deutsch unter dem Titel „Himmel und Hölle“ erhältlich.


Inhalt:
Sephy is a Cross - a member of the dark-skinned ruling class. Callum is a Nought - a “colourless” member of the underclass who were once slaves to the Crosses. The two have been friends since early childhood, but that’s as far as it can go. In their world, Noughts and Crosses simply don’t mix. Against a background of prejudice and distrust, intensely highlighted by violent terrorist activity, a romance builds between Sephy and Callum - a romance that is to lead both of them into terrible danger. Can they possibly find a way to be together? 


Meine Meinung:
„Noughts and Crosses“ ist eines jener Bücher, die mich so begeistert und mitgerissen haben, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Das Buch hat meine Erwartungen wirklich mehr als übertroffen!
Gleich von Anfang an befindet man sich mitten in der Geschichte und man findet sich so schnell in die Welt der Noughts und Crosses ein, dass man das Gefühl hat, schon ewig in diesem Universum zu leben. Alles - der Rassismus, die Unmenschlichkeit, die Zwietracht - erscheint einem erschreckend real und authentisch, und gleichzeitig wird man in diesem Buch immer wieder aufs Neue schockiert.
Es werden viele wichtige und aktuelle Themen angesprochen und kritisiert und dabei so gekonnt mit der Handlung verwoben, dass das Buch gleichzeitig ein Leseabenteuer ist und zum Nachdenken anregt.
Die Idee, den Spieß umzudrehen - die Weißen werden von den Dunkelhäutigen kontrolliert und unterdrückt - war sehr interessant zu lesen. Man hat jedoch nicht das Gefühl, es würde der Fremdenhass dadurch noch angetrieben werden, im Gegenteil: Malorie Blackman schafft es mehr als eindrucksvoll, dem Leser Themen wie Rassismus und Vorurteile gleichzeitig behutsam und aufrüttelnd ans Herz zu legen und zu zeigen, dass es genau andersherum hätte sein können und dass der Hass letztendlich alle betrifft.
Die Charaktere - sowohl die beiden Protagonisten als auch die Nebenfiguren - hätten passender nicht gewählt werden können. Da die Geschichte aus zwei verschiedenen Sichten erzählt wird, wird man als Leser sozusagen zwischen die Fronten geworfen. Man kann sich sowohl mit Sephy als auch mit Callum mehr als gut identifizieren, und die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erleben, lässt das ganze umso differenzierter erscheinen.
Während des Lesens konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, und nach dem mehr als herzzerreißenden Ende kann ich es kaum erwarten, die Fortsetzungen in den Händen zu halten!

Fazit:
„Noughts and Crosses“ ist eine eindrucksvolle, aufwühlende Dystopie, die aktuelle Themen wie Rassismus und Vorurteile kritisiert und dabei so fesselnd ist, dass das Buch einen auch nach der letzten Seite nicht mehr loslässt.

[Rezension] Nachtbeben

Autorin: Jenna Strack
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten: 480
ISBN 978-1533450562
Preis: 16,70€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Emmas Leben steht auf Stand-Bye. Nach einem nächtlichen Überfall leidet die zweiundzwanzigjährige Studentin unter Panikattacken und Albträumen und zieht sich völlig zurück. Nie hätte sie gedacht, dass sich das noch mal ändern würde – und dass ihr Leben ausgerechnet durch einen neuen Mann noch mehr durcheinander geraten könnte …

Meine Meinung:
Der Start war für mich etwas holprig und ich habe mich anfangs schwer in die Geschichte eingefunden, im Laufe der Zeit wurde es aber immer besser. Nach und nach fühlt man sich immer besser in Emma und ihre Situation ein, auch wenn ich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass ein Prozess oder ähnliches erwähnt wird, in dem ihr Beinahe-Vergewaltiger verurteilt wird. Das ganze wird jedoch viel später erst erwähnt und erklärt, als es meiner Meinung nach hätte sein sollen.
Die Charaktere mochte ich fast alle ziemlich gerne, und obwohl alles zuerst wie eine abgeklatschte Teenie-Liebesgeschichte wirkt, in der sich die Heldin nach dem Trauma plötzlich verliebt und alles wieder gut wird, wird später klar, wie verwickelt und gut durchdacht die Story doch in Wirklichkeit ist.
Die Geschichte wird von Seite zu Seite mysteriöser und verwirrender, und obwohl man als Leser sicherlich so einige Vermutungen aufstellen wird, so ist die „Auflösung“ des Ganzen doch sehr überraschend. Der Fantasyteil der Geschichte kommt erst ziemlich spät, was ich einerseits schade finde, was aber anderseits auch mal etwas Anderes und Besonderes ist.
Von vielen überraschenden Wendungen und Schicksalsschlägen wird man immer wieder überrascht, besonders zum Showdown hin passieren einige schockierende Dinge.
Der Schreibstil von Jenna Strack war zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, wird aber von Seite zu Seite besser und lässt sich immer flüssiger lesen, bis man das Buch am Ende kaum noch aus der Hand legen kann. Zusammen mit dem wirklich traumhaft schönen Cover ergibt das also ein wahres Schmuckstück fürs Regal, das auch vom Inhalt her punkten kann.

Fazit:
„Nachtbeben“ ist ein Fantasy-Buch der etwas anderen Art, das mich trotzdem im positiven Sinne überrascht und mir viel Spaß beim Lesen bereitet hat. Wer mehr auf „direkte“ Fantasy-Bücher steht, sollte das Buch vielleicht nicht unbedingt lesen, aber wer offen für Neues ist und Überraschungen mag, dem kann ich das Buch sehr empfehlen!

Mittwoch, 5. Oktober 2016

[Rezension] Wie Schnee so weiß

Autorin: Marissa Meyer (aus dem Englischen von Bettina Arlt)
Verlag: Carlsen
Seiten: 848
ISBN 978-3-551-58289-8
Preis: 24,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …

Meine Meinung:
Endlich, ENDLICH habe ich auch den letzten Teil dieser wunderbaren  Reihe lesen können - oder sollte ich eher sagen, leider? Denn dass es jetzt vorbei ist, ist unglaublich schrecklich und um ehrlich zu sein, musste ich sogar ein paar Tränchen verdrücken, als ich die letzte Seite gelesen habe. Bei manchen Reihen ist es ja  so, dass man sich wünscht, sie würden niemals enden - und diese ist für mich definitiv eine davon!
Auf der anderen Seite war es natürlich eine große Erleichterung, zu erfahren, wie es mit den liebgewonnenen Charakteren aus den Vorbänden weiter - und ausgeht.
Auch die neue (Mit-)Protagonistin Winter hat mir wirklich richtig gut gefallen. Der letzte Teil der Luna-Chroniken ist teilweise nämlich wieder wie ein Märchen aufgebaut, und dieses Mal ist es „Schneewittchen“. Winter ist also eine Art Schneewittchen mit Königin Levana als ihre böse Stiefmutter. Da sie - anders als Levana - ihre Gabe nicht einsetzt, weil es für sie unvorstellbar ist, andere Leute zu manipulieren, hat sie oft Halluzinationen und wirkt manchmal ziemlich verrückt. Aber ich finde, gerade das macht sie so interessant und sympathisch, weil es wenige Buchcharaktere gibt, die so massive psychische Probleme zu haben scheinen.
Auch das Märchen wurde - obwohl ich anfangs meine Zweifel hatte, zum Beispiel die Sache mit dem vergifteten Apfel betreffend - grandios umgesetzt und mit der Geschichte verknüpft. Richtig gut finde ich außerdem, dass man sich - obwohl sie ohne Zweifel die „Böse“ in dieser Geschichte ist - in diesem letzten Teil der Reihe besonders gut in Königin Levana hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen, wenn auch nicht unbedingt tolerieren kann. Mir ist es generell wichtig, dass die Antagonisten immer auch eine gewisse Authentizität vermitteln, und hier ist es definitiv der Fall.
 Natürlich geht es auch mit Cinder und den anderen weiter, die eine Revolution planen, um Levana zu stürzen. Das Buch ist also so vollgepackt mit verschiedenen Handlungen, die aufeinander zulaufen, dass die über 800 Seiten bestens genutzt werden, und es wird kein einziges Mal unübersichtlich und langweilig, im Gegenteil. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und es war, als würde man auf einer Emotionsachterbahn fahren, weil von Schock über Trauer, Gänsehaut, Empörung und unbändige Freude alles dabei war. Gerade zum Ende hin wird es immer atemberaubender und spektakulärer, bis zu dem fesselnden Showdown, der einen mehr als würdigen Abschluss für diese wahnsinnig tolle Reihe bildet.

Fazit:
„Wie Schnee so weiß“ ist - wie schon die Vorbände - ein perfekter Mix aus Science-Fiction, Dystopie und Fantasy und ein mehr als gelungener Abschluss für die Luna-Chroniken, die meiner Meinung nach jeder lesen sollte, der es nicht schon getan hat!

Sonntag, 2. Oktober 2016

Lesemonat September


Hey ihr Lieben!
Hier kommt eine kleine Übersicht über meinen Büchermonat September:)
Gelesen habe ich 11½ Bücher - was weniger ist als letzten Monat, aber die Bücher waren teilweise auch etwas dicker - und zwar:


-Wie Sterne so golden
- Layers
-Opposition - Schattenblitz
-Das Labyrinth erwacht
-Das Labyrinth jagt dich
-Das Labyrinth ist ohne Gnade
-Saeculum
- Erebos
-Tschick
-Harry Potter and the Cursed Child
- P.S. Ich liebe dich
-Harry Potter and the Goblet of Fire (ungefähr die Hälfte)





Jaa, am 24. September, dem deutschen Erscheinungstermin vom 8. Harry Potter-Buch, musste ich zur Feier des Tages natürlich „Cursed Child“ rereaden :D „Tschick“ war eine Schullektüre, hat mir aber richtig gut gefallen!
Meine Monatshighlights waren, glaube ich, „Wie Sterne so golden“ und „Erebos“.
Mein Flop war ganz klar die „Labyrinth“-Trilogie. Warum ihr die Reihe auf gar keinen Fall lesen solltet, könnt ihr in meinen Rezensionen dazu nachlesen . . .


Und obwohl ich diesen Monat eigentlich keine Bücher kaufen wollte, durften vier Neue bei mir einziehen, und zwar „Layers“, „Tschick“ und „Nachtbeben“ . . . Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass „Tschick“ eine Klassenlektüre war, dass wir „Layers“ in der Buch-AG an unserer Schule lesen und ich das deswegen brauchte und dass ich das tolle „Nachtbeben“-Paket (bestehend aus Buch, Mini-Poster, Lesezeichen und Postkarte) schon im August bestellt habe :D Außerdem hat meine wunderbare holländische Gastfamilie mir noch das Buch „Noughts and Crosses“ geschenkt, auf das ich mich auch schon sehr freue!
Uuuund ich habe diesen Monat mein Jahresziel von 100 Büchern geknackt :D Leider mit einem TOTAL unwürdigen Buch, und zwar dem zweiten Teil der "Labyrinth"-Trilogie :`( Das war soooo enttäuschend, weil ich das ganze Jahr darauf hingearbeitet habe!
Wie sieht denn euer Büchermonat so aus?:)