Dienstag, 26. Dezember 2017

Bücher, die im Gedächtnis bleiben - Meine Jahreshighlights 2017

Hallo ihr Lieben!❤
In diesem Post möchte ich euch gerne meine Lesehighlights aus dem Jahr 2017 vorstellen.
Vorab: Natürlich sind das längst nicht alle Bücher, die mich begeistern konnten und die ich euch unbedingt ans Herz legen möchte. Aber bei über 160 gelesenen Titeln muss ich leider eine Auswahl treffen und kann nicht jedes Buch, das es verdient hätte, mit reinnehmen. Ich habe aber versucht, möglichst aus jedem Genre etwas herauszusuchen, sodass sich hoffentlich für jeden Geschmack etwas findet. (Die Reihenfolge hat übrigens nichts zu bedeuten.) Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern!





Illuminae - Die Illuminae-Akten_01
von Amie Kaufman und Jay Kristoff
erschienen im dtv-Verlag
Genre: Science-Fiction/ Dystopie

Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie unglaublich fantastisch dieses Buch ist! Nicht nur die Aufmachung ist absolut genial (es besteht nämlich, wie der Titel schon zeigt, „nur" aus Akten), sondern auch der Inhalt hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich hätte außerdem niemals gedacht, dass das Buch so unglaublich emotional sein würde! Schlicht und einfach ein absolutes Wow-Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte.
Klickt hier für meine Rezension und hier, wenn ihr mehr über das Buch wissen möchtet.


Infiziert
von Teri Terry
erschienen im Coppenrath-Verlag
Genre: Thriller, Mystery


„Infiziert" ist das meiner Meinung nach beste Buch von Teri Terry. Ein packender Thriller, gespickt mit Mystery-Elementen, und überdies ein echter Pageturner! Ich bin unglaublich gespannt, wie es weitergeht - zum Glück erscheint Teil 2 der Trilogie schon im Januar! Juchuu!
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Begin again - Trust again - Feel again
von Mona Kasten
erschienen im LYX-Verlag
Genre: New Adult


Die Reihe wurde und wird ja immer noch total gehypt. Wäre es nicht so, dann hätte ich sie vermutlich nie gelesen, und das wäre doch sehr schade gewesen! Die Charaktere sind einfach nur umwerfend und die Bücher haben mir nicht selten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich bin ja überhaupt kein Fan von all diesen 0815-Liebesgeschichten, aber die drei sind einfach zauberhaft!
Klickt hier, wenn ihr mehr über die Bücher wissen möchtet: Begin again - Trust again - Feel again


Wolkenschloss
von Kerstin Gier
erschienen bei Fischer FJB
Genre: Jugendbuch/ Krimi


In diesem Jahr ist endlich das neue Buch von Kerstin Gier, einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen erschienen, und ich habe mich so sehr darüber gefreut!
Das Buch ist nicht nur von außen wieder mal ein echter Hingucker, auch die Geschichte hat mich absolut verzaubern können. Das Wolkenschloss mit all seinen Zinnen und Türmen und Geheimgängen ist mir während der Lektüre sehr ans Herz gewachsen und die Charaktere . . . einfach Zucker! Außerdem finde ich es ziemlich interessant, dass Kerstin Gier sich an einem anderen Genre versucht hat, ohne dabei ihren eigenen Stil zu verlieren, ganz im Gegenteil!
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Mondprinzessin
von Ava Reed
erschienen im Drachenmond-Verlag
Genre: Fantasy


Ich  kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr dieses Buch mich begeistert hat! Es herrscht eine  märchenhafte und wunderschöne Atmosphäre und ich habe wirklich jedes einzelne Wort genossen. Die Charaktere sind einfach nur herzerwärmend und die Geschichte ist nicht nur mitreißend, sondern auch überraschend tiefgründig und konnte mich sehr berühren. Ja, und am Ende habe ich geheult wie ein Schlosshund. Aber das war es tausendmal wert!
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Origin
von Dan Brown
erschienen bei Bastei Lübbe
Genre: Thriller


Dan Brown gehört ebenfalls zu meinen Lieblingsautoren und sein neuster Thriller ist ebenfalls in diesem Jahr erschienen. „Origin" überzeugt wie immer nicht nur durch  verblüffende Fakten, sondern auch durch eine spannende und mitreißende Handlung voller ungeahnter Wendungen. So weit, so gut. Aber Brown treibt es sogar bis an die Spitze und sucht nach Antworten auf die grundlegensten Fragen der Menschheit: Woher kommen wir? und Wohin gehen wir?
Und das Ergebnis kann sich sehen bzw. lesen lassen.
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Liquidator
von Andy Mulligan
erschienen bei David Pickling Books (Die deutsche Ausgabe erschien bei Rowohlt Rotfuchs)
Genre: Krimi/ Thriller (für Jugendliche)


Ich habe die deutsche Version des Buches im Sommer nichtsahnend aus der Bibliothek ausgeliehen - und war so schwer begeistert, dass ich es mir kurze Zeit später auf Englisch gekauft habe. Für welche Sprache auch immer ihr euch entscheiden solltet, eines bekommt ihr garantiert: Einen packenden und emotionalen Thriller, der trotz der jungen Protagonisten mit Sicherheit nicht nur Jugendlichen gefallen wird. Mich konnte das Buch jedenfalls restlos begeistern!
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Die Kinder

von Wulf Dorn
erschienen im Heyne-Verlag
Genre: Psychothriller mit Mystery- und Horrorelementen

Puh . . . Schon der bloße Gedanke an dieses Buch jagt mir einen Schauer über den Rücken. Auf die Idee, das Buch beim Verlag anzufragen, kam ich überhaupt nur durch eine Freundin, die seine Jugendromane geliebt hat. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass es so krass sein würde!
Und obwohl ich schon einiges gelesen habe, kann ich sagen: Nichts, aber auch gar nichts kommt da an dieses Buch heran. Ich weiß, dass ich selber noch sehr jung bin, aber ich würde sagen, dass sich junge Leser wirklich zweimal überlegen sollten, ob sie dieses Buch wirklich lesen wollen - denn man braucht schon wirklich starke Nerven, und selbst dann wird man garantiert schlaflose Nächte haben!
Aber für Thriller-Fans, die hin und wieder auch eine gute Portion Horror vertragen, ist dieses Buch definitiv ein Muss.
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Das ist kein Spiel
von Barry Jonsberg
erschienen im cbt-Verlag
Genre: Thriller, Jugendbuch

Dieses Buch war so unglaublich spannend, dass ich es trotz eigentlichem Schulstress in weniger als 24 Stunden durchgelesen habe. Wirklich, ich habe das Buch in jeder freien Minute zur Hand genommen, weil ich gar nicht abwarten konnte, wie es weitergeht!
Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd, die Charaktere sehr authentisch und die sogenannte Spieltheorie, die immer wieder eine wichtige Rolle spielt, unglaublich faszinierend.
Ein rundum gelungener Thriller!
Klickt hier für meine Rezension und hier, wenn ihr mehr über das Buch wissen möchtet.



✨✨✨✨✨


Soo ihr Lieben, jetzt würde mich natürlich interessieren: Habt ihr eines oder mehrere der Bücher vielleicht schon gelesen? Und was sind eure Highlights aus diesem Jahr?
Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder schreibt mir eine Mail oder eine Direkt-Nachricht auf Instagram!
Man liest sich!
Isabell






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[Rezension] Sternwärts

Hallo ihr Lieben!❤
Heute gibt es eine Rezension zu einem kleinen Büchlein, das es wirklich in sich hat. Die Rede ist von „Sternwärts" von Selfpublisher-Autorin Jenna Strack, bei der ich das Buch gewonnen habe. Noch einmal vielen lieben Dank dafür!
Meine Meinung bleibt natürlich dennoch unverändert.😉
Ich wünsch euch wie immer viel Spaß beim Lesen!


Autorin: Jenna Strack
Seiten: 130
ISBN  978-1973859321
Preis: 7,99€ (Taschenbuch)


Inhalt:
Mein Name ist Anh. Ich bin siebzehn plus drei Jahre alt und habe in meiner holprigen Zeit auf dieser Welt schon so einiges erlebt. Ich dachte, danach würde Ruhe einkehren. Ich habe wirklich lange gekämpft und mich darauf gefreut, endlich mal abschalten zu können.
Tja. Leider wird daraus nichts. Ehrlich gesagt, habe ich mich noch nie so gestresst gefühlt wie in diesem Moment.
Laut der auf ihren Namen ausgestellten Sterbeurkunde müsste die siebzehnjährige Anh tot sein – stattdessen spielt sie seit drei Jahren Schutzengel für Menschen, die so verzweifelt sind, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Dieser Job ist ganz schön anstrengend, vor allem, wenn einen niemand sehen oder hören kann. Doch dann trifft Anh auf Jona, der ihre Geschichte umschreibt …


Meine Meinung:
Bevor wir zum Inhalt kommen: Wie schön ist dieses Cover bitte?! Die Bücher von Jenna sehen alle einfach nur traumhaft aus und sind ein wahrer Hingucker in jedem Bücherregal. Sowohl von außen als auch von innen ist dieses Buch unglaublich liebevoll gestaltet - einfach toll!
Die Grundidee jedoch hat mich zugegebenermaßen etwas skeptisch gemacht: Erst kürzlich habe ich einen Jugendroman mit einer ganz ähnlichen Thematik gelesen. Auch dort ging es um ein Mädchen, das eigentlich gestorben war, aber dennoch als eine Art Schutzengel auf Erden herumwandert und depressiven und suizidgefährdeten Menschen hilft, ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen.
Dennoch war ich fest entschlossen, dem Titel eine Chance zu geben, besonders, weil ich schon so viel Gutes darüber gehört hatte!


Die Geschichte wird größtenteils aus der  Sicht der 17-jährigen Anh erzählt. Sie war mir gleich sympathisch, da sie der Geschichte trotz der ernsten Thematik eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Ihr Humor kam mir an einigen Stellen zwar etwas kindisch vor, hat mich aber des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Da sie überdies ein Bücherwurm und ein riesiger Harry-Potter-Fan ist, konnte ich mich auch sehr gut mit ihr identifizieren. Ihre kämpferische Art hat mich ebenfalls direkt angesprochen.
Zu Jona, einem der „Klienten" von Anh, fehlte mir leider irgendwie ein bisschen der Zugang. Lange fiel es mir schwer, seine Gedanken und seine Handlungen nachzuvollziehen. Ich hatte den Eindruck, als wolle er gar nicht, dass man ihm hilft. Andererseits wird dadurch aber auch deutlich, wie sehr er sich von der Welt um sich herum abschottet.


„Einen Engel erkennst du erst, wenn er an dir vorübergegangen ist." - Zitat


Was mich an dieser Novelle wirklich unglaublich beeindruckt hat, ist die Art, wie die Autorin es schafft, auf so wenigen Seiten so unglaubliche Emotionen aufzubauen. Nicht selten war ich den Tränen nahe, weil mich das Gelesene so berührt hat. Und es sind auch nicht gerade wenige Tränen geflossen, das könnt ihr mir glauben.
Besonders das Ende ist unfassbar schön und sehr emotional.


„Sternwärts" ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Es ist nicht einfach nur eine Buch, sondern viel mehr ein Aufruf, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es zu genießen. Zum Autor seiner eigenen Geschichte zu werden und trotz Höhen und Tiefen nicht aufzugeben.
Ich glaube, dass nicht nur direkt Betroffene etwas aus der Lektüre mitnehmen können. Vielmehr bin ich der festen Überzeugung, dass alle, die diese Novelle lesen, etwas daraus lernen werden - zum   Beispiel, dass sie viel häufiger ein Semikolon anstatt eines Kommas setzen sollten. Denn auch, wenn etwas wie das Ende scheint, oft ist es gerade erst der Anfang;


Fazit:
Hinter diesem kleinen Büchlein von gerade einmal 130 Seiten steckt um einiges mehr, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Ich habe zwar ein, zwei kleine Kritikpunkte, aber im Großen und Ganzen bin ich wirklich begeistert. Jenna Strack schreibt nicht nur humorvoll, sondern auch unglaublich emotional und einfühlsam. Der Leser wird sowohl zu  Tränen gerührt als auch zum Nachdenken angeregt. Ein Buch, das ich guten Gewissens und aus ganzem Herzen weiterempfehlen kann!


Neugierig geworden? Klick hier, wenn du mehr über das Buch erfahren willst oder schau mal auf Jenna Stracks Website vorbei.






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Donnerstag, 21. Dezember 2017

Die Geschichte hinter dem Regal oder auch: Wie ich mit dem Arm voller Bücher durch Norwegen lief

Hallo ihr Lieben!
Ihr kennt es bestimmt: Das Bücherregal ist voll von tollen Büchern, Lieblingsbüchern und Büchern, die einem vielleicht nicht ganz so gut gefallen haben. Und dann gibt es die Bücher, mit denen man eine lustige, schräge oder auch emotionale Geschichte verbindet.
Ich möchte euch heute von zwei Büchern bzw. einem Buch und einer Buchreihe erzählen, die ihren Weg in mein Regal auf eine etwas andere Weise gefunden haben.
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!❤



Mind Games - Teri Terry
Das erste Buch, von dem ich euch gerne erzählen möchte, ist  „Mind Games" von Teri Terry.
Vor mehr oder weniger einem Jahr gab es da diese ganz spezielle Ausgabe des Buches in unserer örtlichen Thalia-Buchhandlung, an der ich immer wieder vorbeigelaufen bin. Die Schutzfolie, in die das Buch eingeschweißt war, war hinten etwas eingerissen (das Buch selbst jedoch unbeschädigt), sodass ich es immer wiedererkannt habe. Schon bald weckte der Titel Interesse in mir und da ich Teri Terry für eine wunderbare Autorin halte, war schnell klar: Dieses Buch würde ich unbedingt haben müssen.
Aber ihr kennt es bestimmt, das Problem mit dem SuB und der endlos langen Bücherwunschliste . . . so oder so, ich bin lange Zeit nicht dazu gekommen, es zu kaufen. Aber immer, wenn ich in der Buchhandlung war, habe ich meinem „Mind Games" einen Besuch abgestattet und mir gesagt: „Irgendwann gehörst du mir!" Tatsächlich schien kein anderer das Buch haben zu wollen, da es mehrere Monate dort stand, bis ich mich seiner angenommen habe.
Als ich dann mit meiner Mutter zufällig an der Buchhandlung vorbeigegangen bin, habe ich ihr von diesem ganz besonderen Buch erzählt. Ihre Reaktion: Es sei unerhört, dass es da so einsam herumsteht! Und dann bestand sie darauf, mir meine Ausgabe mit der hinten eingerissenen Verpackungsfolie zu kaufen.😃 (Falls du das hier liest: Nochmals DANKE!😁)
Und so kam ich in den Besitz meines ganz persönlichen „Mind Games" . . .
Meine Rezension zu dem Buch findet ihr übrigens hier.



Harry Potter (Teil 1-7) - J.K. Rowling
Ich denke, es wird niemanden überraschen, wenn ich jetzt sage: „Harry Potter" gehört zu meinen absoluten Lieblingsbuchreihen und ich vergöttere die Autorin geradezu!
Deswegen gehört auch mein Schuber, in dem sich alle englischen Taschenbücher befinden, zu den bestgehüteten Schätzen in meinem Bücherregal!
Die Geschichte, wie ich an diesen Schuber gekommen bin, ist, wie ich finde, ein bisschen schräg und typisch Ich . . . Und zwar waren wir im Sommer 2016 mit unserer Familie in Norwegen im Urlaub. Wir haben eine AIDA-Kreuzfahrt gemacht, das heißt, wir waren praktisch jeden Tag in einer anderen Stadt und hatten nur eine begrenzte Zeit an Land.  Und als ich dann bei einem dieser Tagesausflüge in Molde (wenige Tage zuvor haben wir die norwegische Königsfamilie rein zufällig hautnah miterlebt, by the way😄) eine kleine Buchhandlung entdeckt habe, musste ich natürlich „mal gucken". Tja, und dann war da dieser Harry-Potter-Schuber inmitten der kleinen Sammlung an englischen Büchern, die der Laden im Angebot hatte. Man könnte sagen, es war Liebe auf den ersten Blick! Und als ich mich dann bei der Verkäuferin, die nicht besonders gut Englisch sprechen konnte, nach dem Preis für den Schuber erkundigt habe (umgerechnet waren es, glaube ich, ungefähr 50€), war klar: Den muss ich haben!
Problem war nur: Wir hatten nicht mehr genug Bargeld! (Zumindest keine Norwegischen Kronen.) Wie ihr euch sicherlich nur unschwer vorstellen könnt, bin ich ein bisschen in Panik geraten. Wir haben die Straßen in der Nähe abgeklappert und sogar zwei Banken gefunden - die beide geschlossen hatten. Zu dem Zeitpunkt lagen meine Nerven blank, ich wollte diese Bücher doch unbedingt haben! (Zumal ich die Bücher, die ich als Urlaubslektüre mitgenommen habe, bereits alle gelesen hatte.)
Meine Eltern meinten, ich solle mich beruhigen, und dann haben wir zum Glück einen kleinen Lebensmittelladen gefunden, der Euros annahm und wechselte! Ich gestehe, in dem Moment fiel mir ein kleiner - oder auch ziemlich großer - Stein vom Herzen. Ohne auf irgendjemanden zu warten, lief ich, so schnell ich konnte, den Weg zurück zur Buchhandlung entlang und kaufte den Schuber.
Und den schleppte ich dann den Rest des Tages mit mir herum und zurück an Bord, ohne dass jemand anders ihn mir abnehmen durfte.😁
Und das Ende von der Geschichte: Eine sehr, sehr glückliche Isabell!

❃❃❃❃❃

So ihr Lieben, das war's schon wieder für heute. Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen genauso viel Spaß wie ich beim Erinnern.😊
Jetzt würde mich natürlich interessieren: Habt ihr auch Bücher, mit denen ihr solche Geschichten verbindet? Lasst mir gerne einen Kommentar da oder schreibt mir eine Mail oder eine Direkt-Nachricht auf Instagram!

Man liest sich!
Isabell



Sonntag, 17. Dezember 2017

[Rezension] Stolz und Vorurteil

Hallo ihr Lieben!❤
Hin und wieder darf es auch mal ein Klassiker sein, oder nicht? Und wer wäre da besser geeignet als Jane Austen?
Aus diesem Grund möchte ich heute die wunderschöne Neuauflage von „Stolz und Vorurteil" aus dem Penguin-Verlag für euch rezensieren.❀
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Autorin: Jane Austen (aus dem Englischen von Andrea Ott)
Verlag: Penguin Verlag
Seiten: 640
ISBN 978-3-328-10166-6
Preis: 10,00€ (Taschenbuch)


Inhalt:
Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil ...


Meine Meinung:
„Stolz und Vorurteil" ist weltweit als zeitloser Klassiker bekannt - umso mehr habe ich mich daher über den Erhalt dieser traumhaft schönen Neuauflage gefreut!
Die Geschichte ist, denke ich, jedem mehr oder weniger bekannt. Die Familie Bennet hat fünf Töchter - Elizabeth, die Protagonistin, ist die Zweitälteste - und insbesondere Mrs Bennet ist geradezu besessen, sie alle an möglichst reiche Männer zu verheiraten. Es ist also nicht verwunderlich, dass die ganze Familie vollkommen aus dem Häuschen ist, als Mr Bingley, ein Mann von hohem gesellschaftlichen Rang und mit beachtlichem Einkommen, ein Grundstück in der Nähe pachtet. Als er ein Auge auf Jane, die älteste Schwester, wirft, scheint das Liebesglück perfekt zu sein - wäre da nicht sein bester Freund Mr Darcy, ein scheinbar unglaublich hochmütiger und stolzer Mann, der alle Menschen um sich herum von oben herab betrachtet.


Für jemanden, der wie ich eher selten Klassiker liest (was ich bald übrigens unbedingt ändern möchte!), mag die alte Rechtschreibung und der etwas altertümliche Schreibstil zunächst gewöhnungsbedürftig wirken. Aus heutiger Sicht scheint es zum Beispiel unvorstellbar, dass Ehepartner sich gegenseitig siezen und von ihren Kindern so förmlich angeredet werden. Aber genau das verleiht dem Buch meiner Meinung nach seinen charmanten Flair. Auf beeindruckende Weise werden die Sitten und Umgangsformen der damaligen Zeit beschrieben, sodass ich als Leserin einen erstaunlich guten Eindruck von der Situation gewinnen konnte.
Die Art, wie Jane Austen schreibt - emotional und dennoch mit einem Hauch von Sarkasmus - hat mich direkt angesprochen. Ebenso geht es mir mit der Protagonistin Elizabeth als starke Frauenfigur, die nicht nur ihren eigenen Willen eisern durchzusetzen versucht, sondern für die damaligen Verhältnisse geradezu rebellisch wirkt - genau das machte sie in meinen Augen so herrlich erfrischend.
Kommen wir zum wohl umstrittensten Charakter des Buches: Mr Fitzwilliam Darcy. Ich gestehe, am Anfang habe ich ihn gehasst. Aber tat das nicht jeder, bevor er seine andere Seite kennenlernte?
Versteht mich nicht falsch, ich will sein anfängliches Verhalten keineswegs schönreden. Aber im Laufe der Geschichte wird klar: Hinter diesem Mann steckt eine Menge - und vor allem eine Menge Gutes! Dies kommt zum Vorschein, als Stolz und Vorurteile endgültig überwunden werden.
Überhaupt finde ich es faszinierend, wie vielschichtig alle Charaktere sind und wie aktuell die Botschaft ist, die hinter dem Buch steckt.
Mit seinen knapp über 600 Seiten (das Nachwort nicht mit eingerechnet) beschreibt es einen recht langen Zeitraum voller ereignisreicher Begegnungen, schicksalshaften Wendungen und zärtlicher Romantik. Authentisch, ergreifend und ohne jegliche Form von Kitsch. Ein nicht länger aktueller Klassiker, der nur dazu da ist, im Bücherregal Staub anzusammeln? Das ist „Stolz und Vorurteil" zweifelsohne nicht!


Fazit:
Mit ihrem Roman ist Jane Austen zu Recht zu internationaler Berühmtheit gelangt. Unverblümt und leicht ironisch erzählt sie von den Sorgen und Problemen der Familien im England des 18. Jahrhunderts, von den Schwierigkeiten der Frauen in der damaligen Gesellschaft und von der Liebe zwischen zwei Menschen, die alles andere als perfekt sind. Es ist für mich deshalb auch nicht weiter verwunderlich, dass „Stolz und Vorurteil" als zeitlos gilt und schon Generationen von Lesern verzauberte!






Vielen Dank an den Penguin-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
(Die kostenlose Bereitstellung des Titels hat meine Meinung in keinster Weise verändert.)

Ihr wollt mehr Infos zum Buch? Dann klickt hier.

❀❀❀

An dieser Stelle möchte ich euch gerne auch die Verfilmung des Buches nahelegen, die ich ebenfalls kürzlich gesehen habe - zum zweiten Mal übrigens - und die ich absolut großartig finde! Selten habe ich einen Film gesehen, der so nah am Original ist und überdies so fantastisch besetzt! Ich glaube, dass er auch gerade Personen, die Schwierigkeiten damit haben, der Handlung beim Lesen zu folgen, helfen könnte, das Ganze besser zu verstehen. Natürlich bin ich wie immer der Meinung, dass der Film die Lektüre des Buches nicht ersetzen sollte, aber dieser hier . . . ist einfach bezaubernd!❤
Bildquelle: moviepilot

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Dienstag, 12. Dezember 2017

[Rezension] Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Hallo ihr Lieben!❤
Heute kommt etwas verspätet endlich die Rezension zu „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken", dem neusten Jugendroman von John Green, einem meiner absoluten Lieblingsautoren. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!



Autor: John Green (aus dem Englischen von Sophie Zeitz)
Verlag: Hanser
Seiten: 288
ISBN 978-3-446-25903-4     
Preis: 20,00€ (Hardcover mit Schutzumschlag)


Inhalt:
Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.


Meine Meinung:
Als riesiger John Green-Fan liebäugelte ich mit dem Buch, seit ich zum ersten Mal von seiner Veröffentlichung gehört habe. Und als ich dann die limitierte deutsche Erstauflage mit Wendecover, farbigem Buchschnitt und Print-Signatur gesehen habe, musste ich sie einfach haben!
Und was soll ich sagen - gleich nach dem ersten Satz war ich wieder einmal mittendrin. Nur wenige Autoren haben einen so intensiven Schreibstil und verstehen es, so atmosphärisch dicht, gefühlvoll und metaphorisch zu erzählen, ohne dabei schwülstig und ausschweifend zu werden, wie John Green. Seine Art zu schreiben ist einfach nur einzigartig! Als würde der Autor jeden seiner Leser - unabhängig von Alter, Geschlecht und Charakter - in seinem tiefsten Inneren verstehen. Zumindest geht es mir stets so, wenn ich eines seiner Bücher lese.

Da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, fühlte ich mich Aza, der Protagonistin, sehr nahe. Ich habe zum Glück zwar noch nie mit solch psychischen Problemen zu kämpfen gehabt wie sie, und dennoch hatte ich recht früh das Gefühl, sie schon lange zu kennen. Ihre Panikattacken, die sie bekommt, wann immer sie sich in ihrer Gedankenspirale (ich habe mich übrigens wirklich gefreut, dass dieses Element für das  Coverdesign aufgegriffen wurde!), werden mit einfachen Worten und doch so präzise beschrieben, dass ich mich beim Lesen fühlte, als wäre ich förmlich in ihr drin. Azas Gedanken waren so greifbar für mich, dass ich, immer, wenn sie von ihrer Zwangsstörung überwältigt wurde, mich selbst ganz hibbelig und unruhig fühlte.
Wer sich bei „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" einen actiongeladenen Krimi erhofft, ist mit diesem Buch aber falsch bedient. Die Suche nach dem verschwundenen Millionär Russell Davis - einem recht eigenartigen Typen übrigens, wie wir später erfahren - fungiert eher als Hintergrundhandlung. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ganz klar Aza und es geht hauptsächlich darum, wie sie versucht, mit ihrer psychischen Krankheit klarzukommen.


„Ich kann mit drei Worten alles zusammenfassen, was ich über das Leben gelernt habe: Es geht weiter." - Robert Frost [Zitat]


Obwohl ich durchaus verstehen könnte, wenn einige Leser das Buch aufgrund der teilweise wirklich etwas schlichteren Handlung als „langweilig" bezeichnen würden - immerhin ist das vom persönlichen Lesegeschmack abhängig -, bin ich persönlich der Ansicht, dass hier eindeutig in der Ruhe die Kraft liegt. Was an spannender Handlung fehlt, wird durch Wortgewalt wieder wettgemacht.


Natürlich darf auch in diesem Jugendbuch die Lovestory nicht fehlen . . . Doch für Aza, obwohl sie anfängt, Gefühle für ihn zu hegen, ist es schwer, sich ihrem ehemaligen Kindheitsfreund Davis Pickett, der der Sohn des verschwundenen Millionärs ist, anzunähern - aus denkbaren Gründen. So gerät sie zum Beispiel stets in Panik, wenn die beiden in eine intime Situation geraten, und versucht - teils vergeblich - ihre Angst vor Bakterien etc. zu unterdrücken.
Davis scheint da recht geduldig zu sein; überhaupt scheint er ein sehr verständnisvoller und nachdenklicher junger Mann zu sein. Dass er nicht im Geringsten wie ein selbstverliebter Snob wirkt - das Geld seines Vaters empfindet er geradezu als Last -, machte ihn mir sehr sympathisch.
Überhaupt hat mir die langsam aufkeimende Beziehung zwischen den beiden sehr gut gefallen, weil sie eben so unkonventionell und eher zärtlich als stürmisch ist. Und weil sie eben nicht dazu bestimmt zu sein scheint, in einem rosigen Happy End, bei dem sich alles zum Guten wendet, zu enden. Mehr möchte ich dazu aber auch gar nicht verraten!
Insgesamt lässt sich sagen, dass ich mit John Greens neustem Roman wirklich zufrieden bin. An meinen absoluten Liebling „Das Schicksal ist ein mieser Verräter" kommt er zwar nicht heran, aber dennoch verbrachte ich mit ihm einzigartige und berührende Lesestunden, die auch zum Nachdenken anregten.


Fazit:
Mit „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" hat John Green erneut ein Jugendbuch herausgebracht, das mir sehr naheging, obwohl es meiner Meinung nach nicht sein bestes Buch ist. Die Handlung kommt hier recht kurz; Hauptbestandteil der Geschichte ist Aza, die ein wirklich sehr faszinierender Charakter ist. Die Art, wie ihre Zwangsstörung und ihre Angstzustände beschrieben werden, empfand ich als sehr aufwühlend. Der unvergleichliche Schreibstil des Autors - irgendwie schlicht und doch wortgewaltig - machte auch diese Geschichte wieder zu etwas ganz Besonderem. Wenn ihr emotionale und nachdenkliche Bücher mögt, werdet ihr dieses hier sicher lieben!



Die limitierte Erstauflage mit Print-Signatur❤


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Donnerstag, 7. Dezember 2017

[Rezension] Das ist kein Spiel

Hallo ihr Lieben!❤
Heute gibt es eine Rezension zu einem Buch, das mich vollkommen überrascht hat - und zwar im positiven Sinne. Wenn ihr wissen wollt, wie mir „Das ist kein Spiel" von Barry Jonsberg gefallen hat, solltet ihr auf jeden Fall dranbleiben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


Autor: Barry Jonsberg (aus dem Englischen von Ursula Höfker)
Verlag: cbt
Seiten: 320
ISBN 978-3-570-16454-9
Preis: 14,99€ (Klappenbroschur)


Inhalt:
Jamie ist 16 Jahre alt und ein Mathe-Genie. Verblüffend logisch und ehrlich ist sein Blick auf seine eigene Familie – und darauf, dass da etwas schief läuft. Zum Beispiel bei Summerlee, seiner rebellischen älteren Schwester. Als die an ihrem 18. Geburtstag mehrere Millionen im Lotto gewinnt, sagt sie sich endgültig von der Familie los – und provoziert eine Kettenreaktion von Unheil. Jamies kleine Schwester Phoebe wird entführt und der Kidnapper verlangt zwei Millionen. Ausschließlich mit Jamie will er darüber verhandeln. Warum? Wieso weiß der Täter so viel über Jamie? Und weshalb fühlt sich das Ganze wie ein einziges Duell an, bei dem Jamies Kombinationsgabe auf eine tödliche Probe gestellt wird?


Meine Meinung:
Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich zugegebenermaßen zuerst einen eher mittelmäßigen Jugendthriller erwartet. Natürlich hätte ich das Buch nicht angefragt, wenn es mich nicht dennoch interessiert hätte - und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt!
Schon von der ersten Seite an war ich wie gefesselt. Der Schreibstil des Autors hat mich direkt angesprochen, besonders den Humor fand ich klasse. Die Dialoge zwischen Jamie und seiner Schwester Phoebe haben mich sehr zum Lachen gebracht.
Die Charaktere waren absolut toll! Mit Jamie als Hauptfigur und Erzähler konnte ich mich sehr gut identifizieren - ich habe einen eher etwas eigenbrötlerischen Nerd erwartet, tatsächlich aber wirkte er auf mich wie ein eigentlich vollkommen „normaler" Junge mit etwas ungewöhnlichen Vorlieben. Überhaupt halte ich alle Charaktere für sehr vielschichtig und gut ausgearbeitet. Mein heimlicher Liebling blieb jedoch die ganze Zeit über Phoebe! Sie ist nicht nur zuckersüß und unglaublich lustig, nein, gegen Ende merkt man auch, dass noch einiges mehr hinter dieser charmanten Fassade steckt.
Dadurch, dass Phoebes Entführung nicht direkt, sondern erst im Verlauf der Geschichte stattfindet, wird dem Leser erst einmal das gesamte Umfeld - insbesondere natürlich das von Jamie und seiner Familie - vertraut gemacht. Die Art, wie Jamies ältere Schwester Summerlee sich nach und nach immer mehr von ihrer Familie entfernt, nachdem sie mehrere Millionen Dollar im Lotto gewonnen hat, wird sehr authentisch beschrieben. Es ist geradezu erschreckend, wie sehr das Geld sie verändert - es wird deutlich, dass Geld nicht unbedingt glücklich macht - und natürlich wird eine Menge Unheil heraufbeschworen . . .


Schon früh wird das, was sich wohl als eines der Kernthemen des Buchs bezeichnen lässt, eingeführt: Die sogenannte „Spieltheorie". Dabei, so erklärt Jamie, geht es darum, die nächsten Handlungsschritte seiner Gegner vorauszusagen und selbst so unvorhersehbar zu handeln wie möglich, um selbst als Unterlegener Vorteile zu sammeln. Diese Spieltheorie wird hinterher zur entscheidenden Taktik, als es darum geht, Phoebe zu retten.


Dass es geradezu unmöglich sein würde, das Buch aus der Hand zu legen, wurde mir erst bewusst, als es schon zu spät war. Aus einem „nur mal kurz" Reinlesen wurden schnell fünfzig, hundert, hundertfünfzig Seiten und ich habe mir dabei die halbe Nacht um die Ohren geschlagen. Jonsberg versteht es offensichtlich, seine Leser so geschickt für sich einzunehmen, dass aus einer Seite zwangsläufig zwei werden und aus einem Kapitel fünf. Ich jedenfalls habe in jeder freien Minute weiterlesen müssen und das Buch innerhalb von weniger als 24 Stunden verschlungen.
Die Geschichte ist so nervenzerreißend spannend, dass einem aber auch gar keine andere Wahl bleibt.  Dadurch, dass hinter jeder Ecke Plot Twists und überraschende Wendungen lauern, wird diese Spannung konstant gehalten und von Seite zu Seite nur noch gesteigert.
Was in mir eine ziemlich große Neugier geweckt hat, ist die Frage, wer sich hinter Phoebes Entführung und der Lösegeldforderung verbirgt und warum er ausgerechnet mit Jamie - und zwar nur mit Jamie - telefonisch über ihre Freilassung verhandeln will. Jedes Mal, wenn er anrief, war ich innerlich total aufgeregt, mehr über seine Identität zu erfahren. Der Entführer kam mir mehr als unheimlich vor, da er am Telefon manchmal geradezu sympathisch wirkte.
Im Laufe der Zeit hatte ich immer wieder verschiedene Theorien, was den Täter angeht - letztendlich war ich von der Auflösung aber nicht allzu überrascht. Da hätte ich mir vielleicht einen etwas größeren Schockmoment gewünscht.
Dennoch haben mich die Hintergrundgeschichte und -gedanken des Entführers sehr fasziniert - und als Jamie ihm dann endlich gegenübersteht, gibt es noch mal einen spannenden Endspurt, der mich mit leicht offenem Mund zurückgelassen hat. Das Ende wurde meiner Meinung nach auf eine unglaublich geniale Art eingefädelt!


Mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist eigentlich winzig klein - und zwar geht es um einen der potentiellen Verdächtigen. Ohne viel vorwegzunehmen kann ich nur sagen, dass diese Person einen durchaus vertrauten Umgang mit Jamie pflegt und sich plötzlich, nun ja, recht verdächtig verhält. Da diese Person aber letztendlich nicht der Entführer ist, hätte ich gerne noch eine Erklärung für ihr Verhalten gehabt.
Ansonsten bin ich aber wirklich begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen! Besonders für Fans von Krimis und Thrillern ist es ein absolutes Muss!


Fazit:
„Das ist kein Spiel" ist eines von diesen Büchern, die dem Leser wohl oder übel schlaflose Nächte bereiten. Die Geschichte rund um Jamie und seine Schwestern ist nicht nur unglaublich fesselnd, sondern konnte mich auch unerwartet emotional berühren; auch der humorvolle Schreibstil und die faszinierenden Charaktere sind mitverantwortlich dafür, dass sich der Titel von konventioneller Jugendliteratur abhebt. Seid gewarnt: Sobald ihr das Buch erst einmal in den Händen haltet, werdet ihr es nicht mehr aus der Hand legen können!








Vielen Dank an den cbt-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
(Die kostenlose Bereitstellung des Titels hat meine Meinung in keinster Weise verändert.)


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Sonntag, 3. Dezember 2017

[Rezension] Kiss me in Paris

Hallo ihr Lieben❤
Heute gibt es eine Rezension zu einem romantischen Weihnachtsbuch, das mir allerdings nicht besonders gut gefallen hat. Warum, erfahrt ihr jetzt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


Autorin: Catherine Rider (aus dem Englischen von Franka Reinhart)
Verlag: cbt
Seiten: 256
ISBN 978-3-570-16478-5              
Preis: 12,99€ (Klappenbroschur)


Inhalt:
New Yorkerin Serena Fuentes hatte es sich alles so schön vorgestellt: Paris, die Stadt der Liebe, 21. Dezember, auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern, gemeinsam mit der Schwester – Romantik pur! Doch die Schwester düst mit ihrer neuesten Flamme nach Madrid ab, während Serena bei einem komplett Fremden unterkommen muss. Quelle horreur! Jean-Luc Thayer ist nur mäßig begeistert von der Aussicht, eine amerikanische Touristin babysitten zu müssen. Umso irritierter ist er, als Serena ihn auf eine von A bis Z durchgeplante Tour durch die Stadt mitzerrt. Jean-Luc improvisiert lieber, vorzugsweise mit der Kamera. Aber irgendwann auf dem langen Spaziergang durch Paris merken Serena und Jean-Luc, dass Gegensätze sich anziehen …


Meine Meinung:
Dieses Buch ist mir besonders durch sein herrlich winterliches Cover  ins Auge gefallen und  ich habe mich durch den eigentlich recht interessant klingenden Klappentext dazu verleiten lassen, eine weihnachtliche Atmosphäre im Rahmen einer süßen Lovestory zu erwarten.
Leider habe ich schon nach wenigen Seiten gemerkt, dass ich mir da zu viel erhofft habe.
Die Erzählweise folgt dem klassischen Schema, dass die zwei Hauptpersonen abwechselnd je ein Kapitel lang ihre Sicht der Dinge schildern. Dabei waren mir weder Serena noch Jean-Luc besonders sympathisch.
Serena machteeinen extrem nervenden  Eindruck auf mich und ihre gesamte Art erschien mir schlichtweg unverständlich. Sie ist nämlich nur in Paris, um die Hochzeitsreise ihrer Eltern zurückzuverfolgen und ein Scrapbook mit Fotos für ihre trauernde Mutter - denn ihr Vater ist kürzlich verstorben - zu erstellen. Anstatt auch nur ansatzweise in Betracht zu ziehen, die Reise tatsächlich zu genießen und ihre eigenen Erfahrungen zu machen, folgt sie zunächst einfach nur ihrer Liste, will sie akribisch Punkt für Punkt abarbeiten und sieht gar nicht, was sie alles erlebt und was für faszinierende Orte sie besucht. Das Einzige, was für Serena eine Rolle spielt, ist, all diese Orte zu fotografieren, und zwar so schnell wie nur möglich, denn sie hat ja einen engen Zeitplan. Nicht selten hatte ich deshalb das Bedürfnis, sie anzuschreien:  „Mädchen, du bist in Paris!"
Außerdem ist Serena die ganze Zeit über schrecklich naiv, auch als sie feststellt, dass sie ihre Agenda nicht länger so verfolgen kann, wie sie es gerne würde. Kurz gesagt: Eine Protagonistin, mit der ich durchaus meine Probleme hatte.
Jean-Luc wirkte auf mich ziemlich stereotypisch. Nicht nur, dass er so selbstkritisch und unzufrieden mit sich selbst ist, dass es nervt, nein, er stellt sich auch des Öfteren einfach - verzeiht mir die Ausdrucksweise - dämlich an. Auch seine Sicht war für mich nicht wirklich nachvollziehbar.


Die meisten Wendungen und „Zufälle" in diesem Buch scheinen notgedrungen konstruiert worden zu sein, als hätten die Autoren, die hinter dem Pseudonym Catherine Rider stecken, zwanghaft versucht, die Geschichte irgendwie interessanter zu machen. Über manche Ereignisse musste ich einfach den Kopf schütteln, weil sie nicht nur unrealistisch, sondern auch sehr vorhersehbar waren. Ein  Beispiel: Ethan,  ein ehemaliger Schulfreund von Serena, taucht rein zufällig in Paris auf und fängt gleich an, seine gemeinsame Zukunft mit ihr zu planen. Einfach nur, um das Ende noch weiter hinauszuzögern.


Nach der romantischen Weihnachtsstimmung, die ich erwartet habe, suchte ich ebenfalls lange. Abgesehen davon, dass hin und wieder von Kälte die Rede war, fehlte die festliche Atmosphäre gänzlich.
Die Liebesgeschichte war für mich schlichtweg unrealistisch. Dass alles an einem einzigen Tag geschieht und in unsterblicher Liebe endet, fiel mir wirklich schwer nachzuvollziehen - ebenso wie die Tatsache, dass am Ende alles so rosig und schön ist. Überhaupt ist die Geschichte überladen an Klischees, sodass ich beim Lesen teilweise wirklich keinen Spaß mehr hatte.
Es gibt zwar auch durchaus schöne Momente, die den Rest aber leider nicht wettmachen können. Somit kann ich nur sagen, dass mich das Buch leider wirklich enttäuscht hat.


Fazit:
 Nach einer herrlich winterlich-weihnachtlichen Atmosphäre und einer süßen, unterhaltsamen Liebesgeschichte suchte ich bei „Kiss me in Paris" zu meinem Bedauern vergeblich. Nicht nur die naiven und teilweise extrem unverständlichen Protagonisten, sondern auch der klischeeüberladene Plot und die gezwungen wirkenden  „Zufälle" dämpften das Lesevergnügen bei mir wirklich sehr. Deswegen gibt es auch keine Empfehlung von meiner Seite aus.








Vielen Dank an den cbt-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
(Die kostenlose Bereitstellung des Titels hat meine Meinung in keinster Weise verändert.)


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Donnerstag, 30. November 2017

[Rezension] Illuminae

Hallo ihr Lieben!❤
Heute habe ich eine Rezension zu einem ganz besonderen Buch für euch. Schon lange war ich nicht mehr so emotional aufgewühlt wie nach dem Beenden von „Illuminae". (Theatralisch, wie ich nun einmal bin, habe ich hinterher folgendes zu meiner Mutter gesagt: „Dieses Buch hat meine Seele auseinandergerissen!") Warum mir „Illuminae" so gut gefallen hat, erfahrt ihr jetzt in meiner Rezension.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!




Autoren: Amie Kaufman und Jay Kristoff (aus dem Amerikanischen von Katharina Orgaß und Gerald Jung)
Verlag: dtv
Teil einer Reihe: 1/3
Seiten: 608
ISBN  978-3-423-76183-3
Preis: 19,95€ (Hardcover mit Schutzumschlag)


Inhalt:
Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.


Meine Meinung:
Der internationale Hype um „Illuminae"  war und ist noch immer riesig. Mich hat  der Titel besonders aufgrund der außergewöhnlichen Ausstattung sehr neugierig gemacht.
Das Besondere an diesem Buch ist, dass es keine einzige Seite „normalen" Text enthält. Stattdessen besteht es ausschließlich aus Akten, den sogenannten Illuminae-Akten (was genau es damit auf sich hat, erfahren wir allerdings erst ganz am Ende). In diesen Akten befinden sich unter anderem E-Mails, Chatnachrichten, Skizzen, Tagebucheinträgen, Aufzeichnungen von Tonbändern, Einträgen aus dem Kern der künstlichen Intelligenz AIDAN und vieles mehr. Die Werbung, die der Verlag für das Buch macht, übertreibt keineswegs: Lesen wird hier wirklich neu definiert.


Am Anfang fiel es mir etwas schwer, mich in die Ausgangslage hineinzuversetzen. Die Geschichte ist von einigen technischen Begriffen geprägt, die für mich zunächst eher befremdlich wirkten. Schon bald jedoch ließ sich das Ganze deutlich flüssiger lesen, denn nach und nach konnte ich mich darauf einstellen, was genau ich bei welcher Art von Layout zu erwarten hatte. Von dort an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mich immer und immer mehr in die besondere Gestaltung verliebt, da dadurch wirklich ein ganz neues Leseerlebnis entsteht. Manchmal stehen auf einer Seite nur wenige Worte oder bloß ein Einzelnes, aber die haben es dann wirklich in sich und brennen sich förmlich in das Gedächtnis des Lesers ein.
Sehr amüsant finde ich die Tatsache, dass die Autoren für besonders aufmerksame Leser kleine „Easter Eggs" eingebaut haben. So finden sich zum Beispiel auf einer langen Liste von Todesopfern nach einem Ereignis, auf das ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen werde, neben einer Reihe von  Namen von A bis Z unter „K" auch die Namen Amie Kaufman und Jay Kristoff.


Die beiden Protagonisten Kady und Ezra waren mir gleich sehr sympathisch. Ich musste oft schmunzeln, weil die beiden so herrlich badass sind und sich nichts sagen lassen wollen. Kady ist überdies ein wahres Technikgenie und wird im Laufe der Geschichte immer mehr zu dem, was ich mir unter einer perfekten Buchheldin vorstelle. Und das meine ich nicht in dem Sinne, dass sie perfekt ist, ganz im Gegenteil. Aber sie ist intelligent, weiß ihre Stärken einzusetzen und beweist auch in für sie aussichtslosen  Situationen, in denen es viel leichter wäre, einfach aufzugeben, Mut und Durchsetzungsvermögen. Dass sie am Ende dort, wo jede andere Person eingeknickt wäre, ihre Schwächen überwindet, macht sie für mich so besonders.
Besonders fasziniert hat mich auch AIDAN, die künstliche Intelligenz der Alexander-Flotte. Es ist fast schon gruselig - nein, es ist unglaublich gruselig - wie ähnlich AIDAN einem Menschen ist. Er hat ein eigenes Gewissen, ist in der Lage, Zuneigung zu empfinden und in jeglicher Hinsicht eigentlich übermenschlich. Ich war lange sehr zwiegespalten, was die KI angeht, ich habe mich mal vor ihr gefürchtet, mal gehasst, aber auch gemocht und bewundert. Dass AIDAN schließlich eine unglaublich große Rolle auch für den Ausgang der Geschichte spielt, hat mir auf jeden Fall eine Menge Stoff zum Nachdenken beschert.


In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass einige offenbar der Meinung sind, dass die Emotionen in „Illuminae" nicht genug zum Ausdruck gebracht werden. Natürlich akzeptiere ich die Meinung der anderen - schließlich empfindet jeder beim Lesen anders -, aber ich persönlich kann diesen Kritikpunkt wirklich überhaupt nicht nachvollziehen. Mich hat das Buch auf eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen! Nicht selten hatte ich das Bedürfnis, laut loszuschreien, einige Wendungen  haben mich innerlich förmlich zerrissen und ich gebe zu, ich habe nicht selten geheult wie ein Schlosshund. Manchmal musste ich das Buch auch erst einmal zur Seite legen, bis ich verarbeiten konnte, was da überhaupt passiert ist.
Das Ende greift den Anfang noch einmal geschickt wieder auf und hat mich mit offenem Mund zurückgelassen. Ich war überrascht, geschockt und so aufgewühlt, dass ich mir hinterher selbst nicht einmal mehr sicher war, was ich eigentlich fühle. In vielerlei Hinsicht war das Ende absolut perfekt - es kam nicht nur plötzlich und ergreifend, sondern lässt auch Spielraum für Interpretationen. Ich jedenfalls habe noch sehr, sehr lange auf die letzte Seite gestarrt und kam aus dem innerlichen Wow! so schnell nicht mehr heraus.
Obwohl ich das Ende für mehr als gelungen halte, bin ich unglaublich gespannt auf Teil zwei und hoffe sehr, dass die deutsche Übersetzung bald kommt!


Fazit:
 „Illuminae" ist in so vielen Hinsichten etwas Besonderes, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Das Buch ist nicht nur unbeschreiblich toll gestaltet, es ist auch unvorstellbar emotional, tödlich spannend ... einfach galaktisch. Ein absolutes Highlight!





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Sonntag, 26. November 2017

Dan Brown LIVE auf der Frankfurter Buchmesse! / Kurzrezension „Origin"

Hallo ihr Bücherwürmer und Verschwörungstheoretiker da draußen!
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, hatte ich vor kurzem die einmalige Chance, einen meiner absoluten Lieblingsautoren auf der Buchmesse live zu erleben. Die Rede ist natürlich von Dan Brown, der im Rahmen eines Events vor beinahe 2.000 Zuschauern seinen neuesten Thriller „Origin" vorgestellt hat.

Bevor ich euch von der Veranstaltung erzähle, möchte ich euch erst einmal kurz meine Meinung zu dem Buch mitteilen, das mir freundlicherweise vom Verlag zugeschickt wurde.

Autor: Dan Brown (aus dem amerikanischen Englisch von Axel Merz)
Verlag: Bastei Lübbe
Teil einer Reihe: Teil 5 der Robert-Langdon-Reihe
Seiten: 688
ISBN 978-3-431-03999-3
Preis: 28€ (Hardcover mit Schutzumschlag)

Inhalt:
Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.
Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner "bahnbrechenden Entdeckung", das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.

Meine Meinung:
Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Mit diesen zwei grundlegenden Fragen, die die Menschheit seit Urzeiten bewegen, beschäftigt sich Dan Brown in seinem neusten Roman. Wieder einmal steht der Harvard-Symbolologe Robert Langdon, der inzwischen zu meinen liebsten Buchfiguren gehört, im Zentrum des Geschehens und erlebt sein nächstes großes Abenteuer.
Der Autor hat es wieder einmal geschafft, von der ersten Seite an eine einzigartige Stimmung zu kreiren. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Neugier (die in meinem Fall schon fast an Verzweiflung grenzte), zu erfahren, was hinter Edmond Kirschs Präsentation steckt, von Seite zu Seite größer und das Verlagen nach Antworten immer drängender wurde.
Die obligatorische Begleiterin, die Langdon auf seiner abenteuerlichen Reise unterstützt, ist auch hier natürlich wieder mit von der Partie. Ambra Vidal ist jedoch in vielerlei Hinsicht anders als die Frauen, die Langdon bei seinen bisherigen Missionen an der Seite hatte, denn sie ist niemand Geringeres als die Verlobte des zukünftigen spanischen Königs. 
Ich finde es wirklich faszinierend, wie der Autor zuerst sein Modell aus lauter einzelner Handlungselementen aufbaut und diese dann alle nach und nach zusammenführt. Dabei erfährt man - sozusagen ganz nebenbei - auch eine Menge über die Geschichte Spaniens und über Gebäude, Kunstwerke und Kirchen, denn wie immer ist dieses Buch detailliert recherchiert und kann mit einer Menge Fakten beeindrucken, ohne dabei dem Lesevergnügen Abbruch zu tun. Der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion spielt ebenfalls wieder eine große Rolle und wird hier sogar bis an die Spitze getrieben.  Eines kann ich euch versichern: Dieses Buch wird euch so schnell nicht mehr loslassen. Denn als Leser ist es nahezu unmöglich, sich nicht von der Handlung mitreißen zu lassen und man wird sich zwangsläufig mit verschiedenen Fragen und moralischen Dilemmas auseinandersetzen müssen. Mich jedenfalls hat das Buch sehr zwiegespalten zurückgelassen und ich habe noch lange über bestimmte Dinge nachdenken müssen.
Insgesamt lässt sich sagen, dass ich von „Origin" wirklich begeistert bin und es auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Für Fans von Dan Brown ist es meiner Meinung nach ohnehin ein absolutes Muss, aber auch, wenn ihr mit dem Genre bis jetzt nicht so viel anfangen konntet, kann ich euch nur raten, es zu versuchen!


Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!
(Die kostenlose Bereitstellung des Buches hat meine Meinung in keinster Weise verändert.)

Für mehr Infos zum Buch klickt hier.



Dan Brown live auf der Frankfurter Buchmesse 2017


Nach einem sehr ereignisreichen Tag auf der Buchmesse (mehr dazu hier) machte ich mich am Abend des 14.10. auf den Weg ins Congress Center der Messe, um dort mein Presseticket abzuholen. Ganz überraschend habe ich es nämlich trotz der limitierten Anzahl der Plätze geschafft, einen Platz auf der Gästeliste zu ergattern, und war natürlich umso aufgeregter!
Alle Pressevertreter bekamen am Schalter ein graues Armband, das ihnen als Eintrittskarte diente.
Vor dem Saal befand sich ein Stand der Hugendubel-Buchhandlungen, dort hatte man die Möglichkeit, sowohl vor als auch nach der Veranstaltung alle Bücher von Dan Brown zu erwerben.



Voller Vorfreude machte ich mich auf den Weg in den Saal, in dem die Veranstaltung stattfinden würde.

Schnell füllte sich der Saal mit hunderten von Besuchern

Ich hatte das große Glück, einen Platz in der ersten Reihe ergattert zu haben. Für Fotos war diese Position nicht ideal, da sich der Pressebereich ganz links von der Bühne befand, aber es war doch fantastisch, alles so hautnah miterleben zu können!




Ich wurde öfters einmal darauf angesprochen, ob ich denn tatsächlich von der Presse sei - ich war mit meinen 14 Jahren auch die mit Abstand jüngste Person im Pressebereich -, außerdem fragte man mich öfters, für wen ich denn schreiben beziehungsweise fotografieren würde. Dann zu erklären, dass ich Bloggerin und sozusagen meine eigene Chefin sei, war ziemlich amüsant.  Ich muss zugeben, dass es zunächst auch ein wenig befremdlich für mich war, zwischen all den professionellen Journalisten und Reportern mit ihren riesigen (Film-)Kameras und Koffern voller Equipment zu sitzen, was aber nicht weiter schlimm für mich war.
Im Gegenteil, zu realisieren, dass ich schon in wenigen Minuten einen meiner absoluten Lieblingsautoren live erleben würde, hat meine Vorfreude nur noch gesteigert! Deswegen will ich mich auch gar nicht länger aufhalten und euch endlich von der eigentlichen Veranstaltung berichten.


Von links nach rechts: Wolfram Koch, Alf Mentzer und Dan Brown

War das ein Getöse, als Dan Brown dann endlich die Bühne betrat!
Ich muss gestehen, es fiel mir teilweise ziemlich schwer, die professionelle Pressevertreterin zu mimen, einfach, weil ich so aufgeregt war.😄
Zu Anfang der Veranstaltung, die sich natürlich rund um „Origin" drehte, wurde auf einer großen Leinwand ein Video gezeigt, in dem verschiedene Handlungsorte des Thrillers gezeigt wurden. Es war wirklich spannend, zu sehen, wie die im Buch beschriebenen Orte in echt aussehen!
Der Autor hat viel über die Entstehungsgeschichte seiner Bücher geredet. Ich war unter anderem sehr beeindruckt, dass er laut eigener Aussage manchmal mehr als ein ganzes Jahr mit Recherchen zubringt, bevor er überhaupt mit dem Schreiben anfängt!


Dan Brown hat sich mit seinem Charme ziemlich schnell auf die Seite des Publikums geschlagen, nicht selten gab es großes Gelächter. Auf die Frage, warum seine Bücher fast ausschließlich in Europa spielten, antwortete er zum Beispiel, als wäre es das Offensichtlichste der Welt:  „Well, have you ever been to Europe?!" ( „Nun, waren Sie denn schon mal in Europa?")
Die Antwort auf die Frage, warum es zwischen Langdon und seinen in der Regel weiblichen Begleitern nie zu einer langfristigen Beziehung kommt, erntete ebenfalls einen großen Lacher. („Nun, meine Bücher spielen meistens über einen Zeitraum von 24 Stunden. Ich weiß nicht, wie das hier ist, aber für mich reicht die Zeit, sich zu verlieben, einfach nicht.")
Der Autor erzählte überdies einige lustige Anekdoten von seinen Recherchereisen: Es sei zum Beispiel so gewesen, dass er, als er die Sagrada Familia in Barcelona besichtigte und dort auf eine steile, im Dunkeln liegende Wendeltreppe stieß, sofort wusste, dass er dort eine Figur würde umbringen müssen.

Es war jedoch nicht nur lustig, sondern teilweise sehr zum Nachdenken anregend. Der Autor hat ganz offen über den in seinen Büchern immer wieder verarbeiteten Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion geredet. Ich war sehr erstaunt (und, um ehrlich zu sein, auch ziemlich amüsiert), als er erzählt hat, dass er sogar mit dem Vatikan aneinandergeraten sei und dass sich ein Kardinal extra mit seinen Büchern beschäftigt hätte. 

Zwischendurch hat der Schauspieler Wolfram Koch immer wieder kleine Ausschnitte aus „Origin" vorgelesen. Und obwohl ich das Buch zu dem Zeitpunkt schon gelesen hatte, wurde in mir gleich das Bedürfnis geweckt, die Geschichte noch einmal zu erkunden.
Moderiert wurde der Abend von Alf Mentzer.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es wirklich eine großartige Veranstaltung war, die leider viel zu schnell zu Ende ging. Ich finde es etwas schade, dass man nicht die Chance hatte, den Autor kurz persönlich zu treffen, bei rund 2.000 Besuchern war das aber auch verständlich.
Immerhin gab es sowohl vor als auch nach der Veranstaltung die Möglichkeit, eines von 400 signierten Büchern zu erwerben. Eine Mitarbeiterin der Hugendubel-Buchhandlungen hat mir allerdings erzählt, dass die praktisch sofort weggewesen seien. Ich hätte zwar unglaublich gerne ein Autogramm von Dan Brown gehabt, aber da ich ohnehin alle seine Bücher besitze, war das auch nicht weiter schlimm.

Vielen, vielen Dank an die Veranstalter für den gelungenen Abend!
Es war wirklich ein absolutes Highlight, Dan Brown live miterleben zu dürfen - mit Sicherheit werde ich diesen Tag nicht so schnell vergessen . . . 









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Donnerstag, 23. November 2017

[Rezension] Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Hallo ihr Bücherwürmer da draußen!❤
In meiner heutigen Rezension wird es magisch . . . Es geht natürlich um „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" von Rainbow Rowell! Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen, wie ich erwartet habe. Warum und was das alles mit unserem liebsten Zauberlehrling Harry zu tun hat, erfahrt ihr jetzt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!



Autorin: Rainbow Rowell (aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit)
Verlag: dtv, Reihe Hanser
Seiten: 528
ISBN 978-3-423-64032-9
Preis: 19, 95€ (Hardcover mit Schutzumschlag)


Inhalt:
Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz' Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen Kopf.


Meine Meinung:
„Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" wurde, wie ihr vielleicht schon wisst, als eine Art Zusatzgeschichte zu „Fangirl", ebenfalls von Rainbow Rowell, geschrieben. In „Fangirl" ist Simon Snow eine fiktive Figur, über die die Protagonistin Cath Fanfiction schreibt. Wie die Autorin jedoch selbst betonte, stellt „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" ihre ganz persönliche Interpretation der Geschichte dar und kann völlig unabhängig von  „Fangirl" gelesen werden.
Die Geschichte des jungen Zauberlehrlings Simon machte mich insofern neugierig, als dass viele Leser die Parallelen zu Harry Potter immer wieder betonten und die Reihe von J.K. Rowling, wie sicherlich kein Geheimnis sein dürfte, meine absolute Lieblingsbuchreihe ist.


Der lockere Schreibstil von Rainbow Rowell ist mir sofort positiv aufgefallen. Das Buch lässt sich recht flüssig lesen, auch wenn es an einigen Stellen für meinen Geschmack etwas zu umgangssprachlich wurde. Was mir ebenfalls sofort ins Auge gefallen ist, sind die bereits genannten Parallelen zu Harry Potter.  Am Anfang erschienen mir die ganzen Anspielungen noch recht amüsant, doch schon nach wenigen Seiten war ich ziemlich irritiert. Etwa die erste Hälfte des Buches wirkte für mich wie eins zu eins kopiert - nicht nur nahezu alle Charaktere und ihre Hintergrundgeschichten ähneln sich enorm, nein, auch die Orte sowie die Tatsache, dass die alten Zaubererfamilien entschieden dagegen sind, „Normale" aufzunehmen, zeigen, dass die Autorin sich scheinbar nur wenig darum bemüht hat, etwas Neues zu kreiren. Ich war mir eine sehr lange Zeit unsicher, wie ich das überhaupt bewerten soll, denn obwohl ich ein großer Fan von Harry Potter bin, war die Skepsis beim Lesen dieses Buches groß. Auf jeden Fall lässt sich sagen, dass sich die erste Hälfte meiner Meinung nach etwas in die Länge gezogen hat.


Simon und Baz, die beiden Protagonisten, sind wohl ganz klar an Harry Potter und Draco Malfoy angelehnt. Baz, laut Gerüchten ein Vampir und überdies unfassbar böse, stammt aus einer der reichen, alten Zaubererfamilien, während der Waisenjunge Simon als Baby vor einer Tür abgelegt wurde und bei Menschen aufgewachsen ist. Und als wenn die Tatsache, dass die beiden Todfeinde sind, nicht schlimm genug wäre, sind sie auch noch Zimmergenossen - das heißt, sie wohnen seit sieben Jahren in einem Zimmer und müssen wohl oder übel miteinander auskommen.
Da erschien mir Simons zwanghafte Obession für Baz und der Drang, ihn unbedingt bei einer seiner vermeintlichen Übeltaten erwischen zu müssen, beinahe kindisch. Lange Zeit lang schien beziehungsweise scheint nicht einmal ein Versuch unternommen worden zu sein, miteinander zu reden und sich nicht nur entweder zu prügeln oder aus dem Weg zu gehen. Dass dieser jahrelanger Hass dann ganz plötzlich zu einer Art Zuneigung umschlug sowie die Tatsache, dass diese Zuneigung eigentlich schon seit Jahren existiert habe, erschien mir dann doch etwas unrealistisch.
Ich muss aber auch sagen, dass sich die Geschichte, sobald Simon und Baz sich erst einmal überwunden und miteinander verbündet haben, in eine erfreuliche Richtung weiterentwickelt hat. Gerade die letzten 200 Seiten konnten mich dann doch fesseln, besonders, weil sich die Geschichte dort dann eben doch von Harry Potter abwendet und sozusagen ihren eigenen Weg findet, was mich wirklich sehr gefreut hat. Besonders eine Wendung, die ich hier natürlich nicht benennen werde, hat mich im positiven Sinne sehr überrascht.  Mit dem Ende bin ich ebenfalls sehr zufrieden.


Dadurch, dass die Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt wird, wird es dem Leser ermöglicht, das Geschehen von verschiedenen Standpunkten aus zu betrachten. Außerdem fiel es mir durch diese Erzählweise sehr leicht, mich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen. Besonders Penny, eine Freundin von Simon, war mir beim Lesen sehr sympathisch.
Insgesamt lässt sich sagen, dass mir das Buch zwar gefallen hat, das volle Potenzial aber nicht ausgeschöpft wurde. Anstatt sich nur an die Geschichte von Harry Potter anzulehnen, wurden meiner Meinung nach zu viele Teile der Geschichte einfach übernommen, und das hätte das Buch wirklich nicht nötig gehabt. Denn dass Rainbow Rowell durchaus dazu in der Lage ist, ihre eigenen Ideen zu Papier zu bringen, hat sie gerade in der zweiten Hälfte des Buches bewiesen.


Fazit:
Die Geschichte rund um Simon, Baz und Co ist zwar zweifellos unterhaltsam, aber die Parallelen zu Harry Potter hätten meiner Meinung nach nicht so stark ausfallen dürfen. Die sind am Anfang zwar noch amüsant, haben nach einiger Zeit aber ein ständiges Augenverdrehen bei mir ausgelöst. Zum Glück entwickelt sich der Plot später in eine andere Richtung und ab da hat mir das Buch deutlich besser gefallen. Und obwohl mich besonders das Ende positiv überrascht hat, kann ich „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" leider nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer Geschichten über Auserwählte mag und sich nicht daran stört, dass das Buch teilweise extreme Ähnlichkeiten mit Harry Potter hat (so etwas ist schließlich auch immer Geschmackssache), ist hiermit aber  richtig bedient.






Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir das Leseexemplar auf der Frankfurter Buchmesse zur Verfügung gestellt hat!
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