Sonntag, 30. April 2017

Lesemonat April 2017

Hallo ihr Lieben!
Hier kommt mein Beitrag zu meinem Lesemonat April. :)
Es sind ganze 23 Bücher geworden, da ich aufgrund der Osterferien ziemlich viel Zeit zum Lesen hatte…
Hier eine Liste:

-Selection - Die Elite (reread)
-Selection - Der Erwählte (reread)
-Selection - Die Kronprinzessin (reread)
-Selection - Die Krone (reread)
-Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
-Mind Games
-City of Bones (reread)
-Flora & Ulysses
-Clockwork Princess
-Die Auserwählten im Labyrinth
-Gott, du kannst ein Arsch sein - Stefanies letzte 296 Tage
-Gated - Sie sind überall
-Der erste Tod der Cass McBride
-Eine dunkle & grimmige Geschichte
-All die verdammt perfekten Tage
-City of Ashes (reread)
-Begin Again (reread)
-Trust Again (reread)
-Sherlock - Ein Fall von Pink (Manga)
-City of Glass (reread)
-The Girl before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot
-Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt - Der Roman zum Film
-Das Juwel - Die Gabe (reread)

Das wären insgesamt 9.130 Seiten, das macht ca. 304 pro Tag.
Zu meinen Highlights gehören ganz klar der Manga zu „Sherlock - Ein Fall von Pink“ und „Eine dunkle & grimmige Geschichte“. Letzteres ist für ein Kinderbuch echt…wow.
Mit den Neuzugängen bin ich vielleicht auch ein klitzekleines Bisschen eskaliert… Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass  von den 11 Büchern die meisten Rezensionsexemplare oder Geschenke sind und nur 4 selbstgekauft!
Hier alle einmal aufgelistet:

-Die Insel der besonderen Kinder
-Draw my life - Der Youtube-Hit
-Die Schöne und das Biest (Hörbuch)
-Gott, du kannst ein Arsch sein - Stefanies letzte 296 Tage
-Begin Again
-Trust Again
-The Girl before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot
-Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt - der Roman zum Film
-Die Buchspringer
-Cavaliersreise
-Auf immer gejagt

Wie man sieht, war der Monat für mich sehr bücherreich :D Ich versuche mal, mich im Mai eeetwas zurückzuhalten (okay, das sage ich immer)…

Man liest sich!

Isabell

Donnerstag, 13. April 2017

[Rezension] Gated - Die letzten 12 Tage

Autorin: Amy Christine Parker (aus dem Amerikanischen von Bettina Münch)
Verlag: dtv
Teil einer Reihe: 1/2
Seiten: 336
ISBN 978-3423760980
Preis: 16,95€ (Hardcover)

Inhalt:
Bis vor Kurzem glaubte die siebzehnjährige Lyla, die Gemeinschaft von Mandrodage Meadows, in der sie mit ihrer Familie lebt, bewahre sie vor dem Bösen in der Welt und dem bevorstehenden Weltuntergang. Dann trifft sie Cody, einen Jungen von außerhalb, und stellt fest, dass sie in Wahrheit in einem perfiden Unterdrückungssystem gefangen ist. Doch Lylas Versuch, gegen Pioneer, den ebenso charismatischen wie gefährlichen Führer der Gemeinschaft, zu rebellieren, führt zum Kampf . . .

Meine Meinung:
Auf dieses Buch war ich besonders gespannt, da ich das Thema Sekten total spannend finde. (Falls irgendjemand also Buchtipps zu dem Themengebiet hat - her damit!)
Pioneer, von den mysteriösen „Brüdern“ Auserwählter und Anführer der „Gemeinde“, die sich auf den bevorstehenden Weltuntergang vorbereitet, ist ein unglaublich vielschichtiger und faszinierender Antagonist. Man weiß zwar von Anfang an, dass er der „Böse“ ist, aber dass er mir trotzdem so sympathisch und so   überzeugend erschien, das finde
ich fast schon gruselig. Amy Christine Parker hat mit ihm eine Buchfigur geschaffen, die einem nicht so schnell aus dem Kopf geht.
Auch die anderen Figuren scheinen gut in die Geschichte zu passen. Besonders Marie, die beste Freundin der Protagonistin Layla, erschien mir dabei sehr liebenswürdig. Nicht unbedingt sympathisch, aber doch sehr interessant fand ich die Mutter von Layla, die sich, seit ihre zweite Tochter verschwunden ist, in einer Art „psychischem Loch“ befindet und im Laufe des Buches immer wieder vor die Frage gestellt wird: Ihre tote Tochter oder die, die noch lebt?
Beeindruckend finde ich auch, wie gut alles ausgearbeitet wurde und wie realistisch die gesamte Geschichte wirkt.
Außerdem mochte ich die Zitate (z.B. von anderen, realen Sektenführern oder aus der Bibel), die über jedem Kapitel aufgeführt wurden, sehr gerne. Sie waren für mich auf jeden Fall ein netter Zusatz  und gewähren dem Leser an einigen Stellen einen noch tieferen Einblick in die Geschichte.
Der Showdown war total spannend und an einigen Stellen habe ich richtig mitgefiebert, besonders, als Pioneer seine  „Psychospielchen“ veranstaltet hat.
Das etwas offene Ende war für mich ein sehr gelungener Abschluss des Buches, da alle Fragen geklärt wurden, man aber die Geschichte trotzdem für sich weiterdenken muss und viel in das Ende hineininterpretieren kann. Dass es noch eine Fortsetzung geben soll, macht mich daher eher skeptisch, da ich dieses Buch eigentlich für einen sehr gelungenen Einzelband halte. Mit Sicherheit werde ich mir den zweiten Teil aber aber trotzdem anschauen.
Kommen wir zu ein paar weiteren Kritikpunkten: Layla, die Protagonistin, wirkte an einigen Stellen etwas „blass“ und ich hätte mir oft mehr Gedanken bzw. Gefühle von ihr gewünscht, einfach, um das Ganze noch authentischer zu gestalten. Auch hatte ich am Anfang die Befürchtung, dass das Buch durch eine klischeehafte Liebesgeschichte zerstört wird, aber eigentlich bin ich mit der Lösung ganz zufrieden. Dennoch hätte ich mir vielleicht gewünscht hätte, dass Layla zunächst im freundschaftlichen Sinne an Cody denkt und sich nicht sofort mit der Frage beschäftigt, ob sie ihn liebt oder nicht.
Ansonsten halte ich dieses Buch aber für wirklich gelungen, weswegen es auch eine klare Leseempfehlung von meiner Seite aus gibt!

Fazit:
„Gated - Die letzten 12 Tage“ überzeugt nicht nur durch eine spannende Thematik, sondern auch durch tiefgründige Charaktere, sodass ich es trotz kleiner Kritikpunkte für ein wirklich sehr gelungenes Buch halte. Was die Fortsetzung angeht, bin ich aber etwas skeptisch, weil das Ende an sich schlüssig ist und eigentlich gut zu dem Buch passt.

Freitag, 7. April 2017

Lesemonat März 2017

Hey ihr Bücherwürmer! :)
Hier kommt mein Lesemonat März. Diesen Monat waren es diese Bücher hier:

-Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam (reread)
-Noah
-Flawed - Wie perfekt willst du sein? (reread)
-Perfect - Willst du die perfekte Welt? (reread)
-Lady Midnight - Die dunklen Mächte
-Hanni und Nanni sind immer dagegen (reread)
-Harry Potter und der Stein der Weisen (illustriert) (reread)
-Gated - Die letzten 12 Tage
-Paper Towns (reread)
-Trust Again
-Clockwork Prince
-Im Westen nichts Neues
-Percy Jackson - Diebe im Olymp
-Ein ganzes halbes Jahr (reread)
 -Selection (reread)

Insgesamt sind das 15 Bücher, die zusammen 6554 Seiten haben. Das sind durchschnittlich etwa 211 Seiten pro Tag.
Meine Highlights waren „Trust Again“ (weil es einfach nur wunderschön ist!), „Lady Midnight“ und „Clockwork Prince“. Ach ja, und ich sollte vielleicht erwähnen, dass diese Bücher mich EMOTIONAL FERTIGGEMACHT HABEN.
Auf die Idee, ein altes Kinderbuch (hier jetzt der erste Teil von „Hanni & Nanni) zu rereaden, hat mich ein Post der lieben Neetje  gebracht. Es war auf jeden Fall lustig, da ich diese Bücher früher geliebt habe!

Man liest sich!

Isabell

Sonntag, 2. April 2017

[Rezension] Noah


Autor: Sebastian  Fitzek
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 558
ISBN: 978-3404171675
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ...

Meine Meinung:
Jaa, hier kommt mal wieder eine Rezension zu einem Fitzek-Buch! Aber obwohl ich alle Bücher von Sebastian Fitzek wirklich liebe, spielt „Noah“ für mich noch mal in einer ganz anderen Liga, da das Buch nicht nur ein Stück Unterhaltungsliteratur bietet, sondern auch in vielerlei Weise zum Nachdenken anregt, einen mit wirklich erstaunlichen Fakten über die Welt schockiert und einem den eigenen Lebensstil im Bezug auf die Ressourcen der Erde bewusst macht. So bräuchte man zum Beispiel schon heute über zwei Erden bei dem Leben, das wir führen!
Auch die Einstiegsszene, in der eine junge Mutter in einem Slum auf den Phillippinen um das Leben ihres Neugeborenen kämpfen muss, führt deutlich vor Augen, dass es längst nicht jedem so gut geht, und wenn nur die Hälfte der Beschreibungen der Lebensumstände in diesen Armensiedlungen authentisch wiedergegeben wäre, so wäre ich dennoch mehr als schockiert.
Später geht es dann sehr spannend weiter. Die Idee von einem Protagonisten mit Amnesie ist zwar an sich nicht unbedingt etwas Neues, aber die Umsetzung hat mir ungeheuer gut gefallen und auch die Tatsache, dass Noah ein Geheimnis in sich trägt, das die ganze Welt verändern könnte, macht die Geschichte für mich ebenso außergewöhnlich wie mitreißend. Die anderen Charaktere waren ziemlich undurchdringlich und ich wusste bis zum Ende nicht so ganz, wem man trauen kann und wem nicht.
Auch, dass wieder mehrere Handlungstränge nebeneinander laufen, zwischen denen immer wieder geschickt gewechselt wird, hat mir sehr gefallen.
Letztendlich kann ich nicht mehr viel über das Buch an sich erzählen, wenn ich nichts spoilern möchte, aber ich kann euch versichern, dass dieses Buch eine Menge Spannung, viele überraschende Plot Twists sowie eine gehörige Portion Menschenkenntnis enthält sowie dass es absolut lesenswert ist!

Fazit:
„Noah“ ist  ein unglaublich spannendes und mitreißendes Buch und dabei gleichzeitig ziemlich aufwühlend sowie zum Nachdenken anregend - meiner Meinung nach hat Fitzek sich mit diesem Buch selbst übertroffen! Unbedingt lesen!

[Rezension] Die Chroniken des Magnus Bane

Autoren: Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson (aus dem Amerikanischen von Ulrike Köbele)
Verlag: Arena
Teil einer Reihe: Begleitband zu den „Chroniken der Unterwelt“ & „Chroniken der Schattenjäger“
Seiten: 560
ISBN 978-3401069753
Preis: 18,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Der schillernde Oberste Hexenmeister von Brooklyn hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Sei es die Französische Revolution in Paris, der Börsencrash von New York oder das frühe London - Magnus war immer dabei und hatte seine funkensprühenden Finger im Spiel. Keine Frage, dass es dabei auch manchmal riskant wird für den vorlauten und lebenslustigen Draufgänger. Wenn man ewig lebt, muss man sich schließlich die Zeit vertreiben, da kommt eine kleine Romanze dann und wann gerade recht. Und wenn eine Situation doch mal zu heiß wird, gibt es ja immer noch den alles verhüllenden Zauberglanz.

Meine Meinung:
Magnus Bane war schon immer einer meiner Lieblingscharaktere aus den „Chroniken der Unterwelt“ und ich war total gespannt darauf, zu erfahren, was er in seinem langen Leben alles erlebt hat. Leider fand ich das Buch insgesamt nicht ganz so toll wie zum Beispiel den weiteren Zusatzband „Die Legenden der Schattenjäger-Akademie“. Das liegt unter anderem daran, dass es hier keinen richtigen Zusammenhang zwischen den einzelnen Kurzgeschichten gibt, was ich an sich nicht unbedingt schlecht finde, aber dadurch, dass einige Geschichten so abrupt zu Ende sind, wird meiner Meinung nach der Lesefluss etwas gestört.
So geht es zum Beispiel in der ersten Kurzgeschichte „Was geschah tatsächlich in Peru?“ die ganze Zeit um die Frage, weswegen Magnus aus Peru verbannt wurde - und am Ende erfährt man es gar nicht?! Das finde ich persönlich schon enttäuschend.
Die nächste Kurzgeschichte hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen, weil in „Die Flucht der Königin“ wieder die altbekannte Atmosphäre herrscht und ich außerdem die Zeit um die Französische Revolution generell sehr interessant finde. Dazu dann auch noch eine Portion Magnus Bane - einfach toll!
Die nächsten paar Geschichten sind dann alle wieder mehr oder weniger unspektakulär, und die nächste, die Eindruck bei mir hinterlassen hat, ist „Die Rettung des Raphael Santiago“. Raphael kennt man ja schon aus den „Chroniken der Unterwelt“ und ich fand es total spannend, zu beobachten, wie sich seine Wandlung zum Vampir vollzogen hat - zumal es eine Menge Probleme wie zum Beispiel die Geheimhaltung vor seiner strenggläubigen Mutter gab…
Auch die Geschichten mit Alec mochte ich sehr gerne, denn Alec und Magnus sind für mich ein absolutes Traumpaar! Besonders die letzte Kurzgeschichte über Alec und Magnus („Der Fluch wahrer Liebe und erster Dates“) hat mich zum Lachen gebracht und war sowohl spannend als auch emotional und somit ein gelungener Abschluss des Buches.

Fazit:
Zu „Die Chroniken des Magnus Bane“ habe ich eine eher zwiegespaltene Meinung, da einige der Kurzgeschichten nicht sonderlich spektakulär sind, andere aber die  von Cassandra Clare erschaffene Welt perfekt wiederspiegeln und einen zum Mitfiebern einladen. Für Fans der „Chroniken der Unterwelt“ und der „Chroniken der Schattenjäger“ ist dieses Buch deshalb trotz meiner Kritikpunkte empfehlenswert.