Freitag, 30. Juni 2017

[Rezension] Das Juwel - Der Schwarze Schlüssel

Autorin: Amy Ewing (aus dem amerikanischen Englisch von Andrea Fischer)
Verlag: Fischer FJB
Teil einer Reihe: 3/3
Seiten: 400
ISBN 978-3841440198
Preis: 18,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Violet und der Geheimbund Der Schwarze Schlüssel bereiten einen Angriff auf den Adel vor, und Violet soll eine zentrale Rolle dabei spielen. Sie muss die jungen Frauen anführen, die die Auktion manipulieren und die Mauern der Einzigen Stadt zum Einstürzen bringen sollen. Doch Violet ist hin- und hergerissen. Ihre Schwester Hazel ist im Palast der Herzogin vom See gefangen. Um ihre Schwester zu retten, muss sie ihre Freunde und die gute Sache im Stich lassen und in das Juwel zurückkehren.

Meine Meinung:
Endlich habe ich ihn auch, den lang ersehnten dritten Teil der Juwel-Trilogie! An das große Finale hatte ich natürlich  hohe Erwartungen - und die wurden zu großen Teilen auch erfüllt!
Gleich zu Beginn ist das Buch schon  spannend und man kann sofort wieder in die Geschichte einsteigen. Im Vergleich zu den Vorbänden ist „Der Schwarze Schlüssel“ sehr vollgepackt mit Handlung (wenn auch nicht überladen!), weswegen es größtenteils schnell vorangeht. Der Schreibstil war wie in den Vorbänden sehr einfach gehalten, aber ich muss dennoch betonen, dass mir hier zum Beispiel weniger Wortwiederholungen aufgefallen sind und dass sich das Buch insgesamt sehr flüssig lesen ließ. Durch die vielen Schockmomente und Plot Twists herrschte bei mir die ganze Zeit der Drang, unbedingt weiterlesen zu müssen, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Wirklich gut gefallen hat mir auch, wie sehr sich einige Charaktere hier weiterentwickelt haben. So hat zum Beispiel Carnelian, die sonst so schlechtgelaunte Nichte der Herzogin vom See, mich sehr beeindruckt und ich bin mir sicher, dass sie vielen Lesern, die sie in „Die Gabe“ nicht mochten, hier trotzdem zumindest in Ansätzen sympathisch sein wird. Ich persönlich finde es wirklich toll, dass Carnelian hier eine größere Rolle bekommt und zeigen kann, was in ihr steckt.
Auch die positiven Seiten des Adels und des Juwels werden in diesem Buch etwas näher beleuchtet, was einen das Geschehen aus einem interessanten Blickwinkel betrachten lässt. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass dieses Buch deutlich tiefgründiger ist als die Vorbände und ich hatte teilweise richtig Gänsehaut.
Ich habe jedoch auch ein paar Kritikpunkte. An einigen Stellen wirkte die Protagonistin Violet für mich etwas „platt“ und ich hätte mir gewünscht, dass ihr Charakter noch ein wenig mehr zum Vorschein gekommen wäre. Teilweise wirkte es fast schon so, als wären einige Nebenfiguren besser ausgearbeitet gewesen. Noch mehr gestört hat es mich, dass die finale Schlacht viel zu schnell abgehandelt wird. Vom Ablauf her hat mir zwar alles sehr gut gefallen, aber dass der Kampf im Vergleich zum Rest der Handlung so kurz ist, war für mich persönlich  etwas unrealistisch. Wirklich schade finde ich auch, dass so viele Charaktere in diesem Buch gar nicht mehr auftauchen. So habe ich zum Beispiel Lily, die Violet in den Vorbänden mehrmals geholfen hat und außerdem ihre Freundin in Southgate war, wirklich vermisst. Sie wird mehrmals erwähnt, aber sie taucht weder in der Schlacht auf noch erfährt man später, was mit ihr geschehen ist. Dabei war sie in „Die weiße Rose“, um es spoilerfrei auszudrücken, noch in Lebensgefahr. Auch Violets Mutter hat mir irgendwie gefehlt - zumindest am Ende hätte sie meiner Meinung nach kurz auftauchen können.
Am meisten beschäftigt hat mich jedoch die Frage, was jetzt aus der Einzigen Stadt wird und vor allem, was eigentlich mit der Welt außerhalb der Insel ist. Existiert dort eine Zivilisation, wie wir sie kennen? Oder wurde die Welt von Naturkatastrophen etc. zerstört? Spielt das alles vielleicht sogar in einem Paralleluniversum und die Menschheit, wie wir sie kennen, hat niemals existiert? Das alles sind offene Fragen, die ich persönlich -zumindest zum Teil - gerne beantwortet gesehen hätte.
Insgesamt hat mir das Buch dennoch sehr gut gefallen und ich finde, dass es ein würdiger Abschluss für die Reihe ist.

Fazit:
Der dritte und letzte Teil der „Juwel“-Trilogie konnte mich trotz meiner Kritikpunkte überzeugen. Sowohl die Tiefgründigkeit als auch die mitreißende  Handlung sorgen noch einmal für spannende Lesestunden vor dem Ende einer nicht perfekten, aber dennoch tollen Reihe.

Montag, 26. Juni 2017

20 Jahre voller Magie - Das Phänomen Harry Potter

Hallo ihr Potterheads da draußen!
Wie ihr vielleicht wisst, feiert Harry Potter heute Geburtstag!
Vor genau 20 Jahren veröffentlichte Bloomsbury Publishing das erste Buch mit einer Auflage von gerade mal 500 Exemplaren - heute ist die Reihe längst weltberühmt.
Aber wie ist es dazu gekommen und was macht die Reihe so beliebt?
All das und mehr wird in diesem Beitrag näher beleuchtet werden.








Harry Potter and the Philosopher´s Stone erschien erstmals am 26.06.1997 bei Bloomsbury. Auf dem Bild seht ihr eine der seltenen Erstausgaben: Nur 500 Hardcover, die heute als heiß begehrte und extrem wertvolle Sammlerstücke gelten, und wenige tausend Taschenbücher sollen zunächst produziert worden sein.
1998 erschien der erste Band unter dem Titel Harry Potter und der Stein der Weisen beim deutschen Verlag Carlsen. Die Übersetzung aller sieben Bücher stammt von Klaus Fritz.


Der erste Teil der Reihe gilt bis heute als der Beliebteste und es gibt unzählige Übersetzungen, unter anderem sogar ins Lateinische und Altgriechische.
Obwohl J.K. Rowlings Manuskript zunächst von mehreren Verlagen abgelehnt wurde, ist die Harry Potter-Reihe aus dem Leben vieler Fans kaum noch wegzudenken. Über 450 Millionen Mal wurden die Bücher schon verkauft!


Aber es blieb nicht nur bei den Büchern. Warner Bros. verwandelte die Reihe in acht Blockbuster-Filme, außerdem veröffentlichte J.K. Rowling drei Zusatzbände aus der Hogwarts-Bibliothek: Die Märchen von Beedle dem Barden, Quidditch im Wandel der Zeiten und Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. Im November 2016 erschien ein gleichnamiger Film, der der Auftakt einer fünfteiligen Reihe rund um den Zauberer Newt Scamander ist. Seit Sommer 2016 wird im Londoner Palace Theatre das Theaterstück Harry Potter and the Cursed Child gespielt, welches an die Ereignisse im Epilog des letzten Teils anknüpft. Das Skript dazu wurde in Buchform veröffentlicht.


Wie ihr seht, wächst das Universum von Harry Potter von Jahr zu Jahr immer mehr und bietet den Fans ungeahnte Möglichkeiten.
Für mich persönlich bedeutet Harry Potter nicht nur das Eintauchen in eine fremde Welt, sondern auch, dass es okay ist, anders zu sein, dass das Leben voller Magie steckt und dass das Gute letztendlich immer gegen das Böse siegt (auch wenn nicht alles schwarz-weiß ist). Ich liebe Harry Potter, weil diese Geschichte für mich etwas unglaublich Reales hat und weil sie voller ungeahnter Emotionen steckt. Harry Potter ist für mich mehr als nur eine Geschichte. Es ist wie ein zweites Zuhause für mich geworden.
Und egal, wie sehr ich die anderen Teile liebe, alles beginnt bei Philosopher´s Stone. Deswegen besitze ich von diesem Buch auch die meisten Ausgaben und möchte sie euch hier stellvertretend für all die verschiedenen Ausgaben, die es gibt, vorstellen:





Harry Potter und der Stein der Weisen (deutsch)
Hier seht ihr das allererste Harry Potter-Buch, das ich je besessen habe. Es ist eine schon ziemlich alte Ausgabe von Carlsen, die meine Eltern besessen haben und die ich mir dann unter den Nagel gerissen habe. Ich liebe das Buch vor allem, weil es irgendwie eine tolle alte Atmosphäre ausstrahlt und es sich einfach gut anfühlt, es in den Händen zu halten und darin zu blättern.
(Hardcover: ca. 16€)



Harry Potter and the Philosopher´s Stone (englisch)
Diese etwas neuere Taschenbuch-Version von Bloomsbury stammt aus einem Schuber, die Bücher dieser Ausgabe sind aber auch jeweils im Einzelhandel erhältlich. Ich liebe diese Ausgaben besonders für die wunderschönen Cover und die leuchtenden Farben! Außerdem enthalten sie am Ende ein paar tolle Extras.
(Einzelpreis für Teil 1: ab ca. 7-8€)


Harry Potter und der Stein der Weisen (illustriert)
In diese von Jim Kay illustierte Sonderausgabe habe ich mich gleich verliebt, als ich sie zum ersten Mal  gesehen habe! Die Illustrationen sind einfach nur wunderschön und alles ist genau so, wie man sich es vorstellt! Das Buch ist zwar ziemlich teuer, aber dennoch lohnt es sich meiner Meinung nach wirklich, da es nicht nur die Geschichte, sondern wahre Kunstwerke enthält. Die deutsche Ausgabe dieses Buches ist im Carlsen-Verlag erschienen.
(Preis: 26,99€)

Harry Potter and the Philosopher´s Stone (Ravenclaw Edition)
Zum 20jährigen Jubiläum von Harry Potter wurden wunderschöne neue Ausgaben für jedes einzelne Hogwarts-Haus herausgegeben. Ich bin seit kurzem stolze Besitzerin der Ravenclaw-Hardcover-Version und ich liebe dieses Buch einfach! Nicht nur, dass es wunderschön gestaltet ist, nein, es enthält auch alle möglichen Extras rund um das Haus Ravenclaw!
(Preis: ab ca. 14€)




Auf meinem Instagram-Account habe ich außerdem ein paar von euch gefragt, was Harry Potter für euch bedeutet. Hier seht ihr (womöglich leicht gekürzte) Antworten, die ich erhalten habe:


Lara, 16, Niederlande
Ich liebe es, wie man einfach nur aus der Realität in eine völlig andere Welt flüchten kann, während man Harry Potter liest oder guckt. Auch, wenn du in deinem Leben eine harte Zeit durchmachst, Hogwarts wird immer da sein, um dich zuhause willkommen zu heißen.


Für mich ist es so, wenn ich ein Harry Potter Buch lese, dann fühlt es sich an, als wäre man mit dabei, ein bisschen so, als wäre man selbst Schüler. [. . .] Harry Potter zu lesen ist, als würde man Urlaub machen, man vergisst einfach alles um sich herum. Ich könnte mir niemals vorstellen, ein Buch wegzugeben. . .Was aber fast das Schönste an Harry Potter ist, sind diese verschiedenen Charaktere. Ich persönlich könnte mir kein Buch vorstellen, in dem ein Voldemort fehlt oder eine Hermine.


Kaya von my.bookheaven
Ich finde an Harry Potter ist das beste, dass man in eine Welt eintauchen kann, die so genial ausgearbeitet ist und in der man sich einfach sofort wohlfühlt. [. . .]


Harry Potter bedeutet für mich Kindheit. Ich kenne keine anderen Bücher, die so vielschichtig und detailliert sind. Bei Harry Potter passt einfach alles zusammen. Es wird nie langweilig, egal wie oft man die Bücher gelesen oder die Filme geschaut hat. Die Geschichte hat schon so viele Generationen begeistert und das wird sie ganz sicher weiterhin tun. Harry Potter ist etwas ganz Besonderes.


Wie man sieht,  ist Harry Potter nicht nur für mich mehr als eine Geschichte. 20 Jahre sind da erst der Anfang - und egal, wie es in den nächsten 20 Jahren aussehen wird, für viele Fans wird Harry Potter immer eine Herzensangelegenheit bleiben, bis ganz zum Schluss.



















Mittwoch, 21. Juni 2017

[DIY] Armbemalung a la Bianka


Hallihallo ihr Lieben!
Wer der lieben Bianka von Biankas Bücher Blog auf ihrer Instagram-Seite folgt, hat mit Sicherheit schon ihre tollen Armbilder gesehen, bei denen sie ihren Arm mit dem Cover eines Buches bemalt. Ich jedenfalls bin ganz verzaubert von ihren Bildern und habe beschlossen: Das möchte ich auch ausprobieren. Gesagt, getan!
Hier werde ich euch einen kleinen Einblicke in die Ergebnisse meines ersten Versuches geben:

Zum Start habe ich mir das Buch Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green ausgesucht, das eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist und außerdem ein recht schlichtes Cover hat, was mir als blutige Anfängerin in der Kunst der Armbemalung natürlich sehr gelegen kam.
Zunächst einmal habe ich den Arm in einem schlichten Blau, der Grundfarbe des Covers, bemalt.




Anschließend habe ich den oberen Teil meines Arms mit einem etwas dunkleren und den unteren Teil mit einem etwas helleren Blauton bepinselt, um einen Farbverlauf zu erzeugen. (Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass der Verlauf etwas stärker zu sehen sein könnte - aber nun ja, es war ja schließlich mein erster Versuch.)


Danach ging es an die Details. Mit einem sehr dünnen Pinsel und weißer Acrylfarbe habe ich zuerst die Skyline, die man am unteren Rande des Covers sieht, nachgezeichnet (wobei ich gestehen muss, dass ich mich da nicht gänzlich ans Original gehalten habe) und dann die kleinen Sterne, die man überall sieht, aufgetragen.


Ganz zum Schluss wollte ich eigentlich meine Nägel rot lackieren, um die rote Schrift auf dem Cover zu symbolisieren, aber wider Erwarten schimmerte der Nagellack durchsichtig, sodass dunkle Farbreste auf den Nägeln zu erkennen waren. Deshalb habe ich auch hierfür Acrylfarben verwendet.





Noch ein paar Korrekturen - und fertig war das *hust* Meisterwerk! Hier seht ihr das fertige Ergebnis, wie es dann auch auf meinem Instagram-Account thebookishniffler zu sehen ist:

Dafür, dass es mein allererster Versuch war, bin ich eigentlich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Mir jedenfalls hat es total Spaß gemacht, meinen Arm zu bemalen, und ich werde es sicherlich bald mal wiederholen! (Auch wenn das Abwaschen kein Vergnügen war. . .)
Ich hoffe, euch hat mein kleiner Beitrag gefallen. Schaut auch unbedingt mal bei Bianka vorbei!

Man liest sich!
Isabell

Freitag, 16. Juni 2017

Mein Tag in den Warner Bros. Studios in London, Teil 3

Hey ihr Lieben!
Herzlich Willkommen zum dritten und letzten Teil meines Berichts! Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!



Wie in Teil 2 meines Berichts schon erwähnt wurde, kam nach der Creature Effects-Abteilung ein lebensgroßes Set der Winkelgasse! Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, habe ich mich darauf besonders gefreut und als ich dann am Eingang zur Gasse stand, war ich schlichtweg überwältigt. Die Atmosphäre war einfach nur MAGISCH und ich wäre am liebsten für immer dortgeblieben! Hier ein paar Eindrücke:


Die Gringotts-Bank befand sich gleich neben dem Eingang zur Gasse und obwohl das Gebäude nur angedeutet war, sah es dennoch unglaublich toll aus!
 
Die vielen Menschen in der Gasse konnten mich auch nicht davon abhalten, vor Freude herumzuhüpfen...
 

Ollivanders Laden nur knapp zwei Tage, nachdem der großartige Schauspieler John Hurt gestorben ist, zu besuchen, war ein wunderschöner und trauriger Moment zugleich.
 
Alle Schaufenster waren bis ins allerkleinste Detail gestaltet, sodass es wirklich viel zu sehen gab!
 
 
 

Auf einem Schild hieß es: The Sale of Unicorn Blood is  Forbidden. DO NOT ASK! Habe ich natürlich nicht gemacht :)
 
Weasley´s Wizard Wheezes - auf jeden Fall der bunteste Laden in der Winkelgasse und einfach nur wahnsinnig cool

 Nach der Winkelgasse gab es eine Art Ausstellung von Konzeptzeichnungen und Modellen. Es war wirklich interessant, vorherige Entwürfe von z.B. Drachen zu sehen!

Bis an die Decke hingen die Zeichnungen!
 
Das Haus der Lovegoods als Modell
 Anschließend kam einer der zweifellos BESTEN Parts der Studio Tour, wenn nicht sogar der Allerbeste: Das riesige Modell von Hogwarts! Und wenn ich riesig sage, dann meine ich riesig! Und egal, wie oft ihr euch Bilder davon anschaut, nichts, wirklich gar nichts kann euch nur ansatzweise auf das Gefühl vorbereiten, wenn ihr vor diesem Modell steht. Da ich zum Event Hogwarts in the Snow da war, war ganz Hogwarts von Schnee bedeckt und zusammen mit der Musik im Hintergrund hat mich dieses ganz besondere Ausstellungsstück wirklich sprachlos. Im Ernst, ich konnte zunächst keinen Laut von mir geben, weil einfach kein Wort der Welt das beschreiben konnte, was ich in dem Moment fühlte. (Okay, das mag jetzt seltsam klingen - es war aber wirklich so!)
Man hat wirklich alles entdeckt und während wir um das Schloss herumgegangen sind, habe ich ein paarmal wirklich fast geheult. Auch jetzt, fast ein halbes Jahr später (wie die Zeit vergeht!) kann ich nichts weiter sagen, als dass es mit Abstand das Schönste war, was ich je in meinem Leben gesehen habe!

 
 
 
 
 
Danach war die Studio Tour schon fast zu Ende, noch ein Grund mehr, warum man mich förmlich von dem Modell wegziehen mussten. Ganz am Ende befand sich ein riesiger Raum, an dessen Wänden Zauberstabschachteln aufgestapelt waren, auf denen sich die Namen aller Cast- und Crewmitglieder befanden. Das alles auf einem Haufen zu sehen und noch einmal zu merken, wie viel Arbeit eigentlich in diesen Filmen steckt, war für mich ein wirklich gelungener Abschluss. Zudem prangte in der Mitte noch eines meiner liebsten Zitate überhaupt:


The stories we love best do live in us forever. So whether you com back by page or by the big sceen, Hogwarts will always be there to welcome you home. - J.K. Rowling

Und das war´s dann auch schon! Aber natürlich habe ich die Warne Bros. Studios nicht verlassen, ohne noch einmal ordentlich im Fanshop shoppen zu gehen. Und - oh mein Gott - war der riesig! Stellt euch bitte einmal alle Räume einer riesigen Luxusvilla auf einem Haufen vor - und verdoppelt das Ganze dann! Durch diesen Shop zu wandern fühlte sich an, als wäre man in einem Labyrinth, und jeder Potterhead wäre im siebten Himmel, wenn er diese krasse Auswahl sehen könnte. Es war wirklich der reine Wahnsinn!
Schweren Herzens musste ich dann auch schon den großen, gelben Kasten verlassen. Ich werde diesen Tag nie vergessen und hoffe inständig, dass er sich irgendwann in der Zukunft wiederholen wird!

Man liest sich!
Isabell

Sonntag, 11. Juni 2017

[Challenge] Shipping-Pyramide

Hallihallo und herzlich Willkommen zu diesem etwas anderen Blogpost!
 Die liebe Lea von lealovesbooks und ich haben uns eine coole Challenge ausgedacht, bei der es darum geht, zu zehn Pairings (die auch total absurd sein können) eine Art Wortpyramide zu erstellen. Das erste Paar wird in einem Wort beschrieben, das zweite mit zwei und so weiter. Eine wirklich lustige Aktion, bei der ihr natürlich auch gerne mitmachen könnt! Dafür lasst euch einfach zehn Pärchen geben und versucht, diese in der vorgegebenen Anzahl der Worte zu beschreiben. Wenn ihr mögt, verlinkt eure Beiträge unter diesem Post - ich bin gespannt!
So, und jetzt wird auch nicht mehr lange geredet - hier kommen meine zehn Paare:


1. Allie Harper (Again-Trilogie) und Daemon Black (Lux-Reihe)
Vielleicht

2. Hermine Granger und Draco Malfoy (HP)
Wahrscheinlich nicht

3. Sawyer Dixon (Again-Trilogie) und Jace (Chroniken der Unterwelt)
Passen charakterlich zusammen

4. Katy (Lux-Reihe) und Henry Harper (Silber)
Wahrscheinlich eher nichts Festes

5. Prinz Maxon (Selection) und Luna Lovegood (HP)
Für Beziehung womöglich zu verschieden

6. Emma Carstairs und Mark Blackthorn (Chroniken der dunklen Mächte)
Als gute Freunde, aber mehr nicht

7. Annabeth Chase (Percy Jackson) und Four (Die Bestimmung)
Könnten sich gut verstehen und gemeinsam trainieren

8. Harry Potter und Draco Malfoy (HP)
Wenn es keine Rivalität gäbe; könnte  gefährlich werden

9. Gwendolyn Shepherd  (Edelsteintrilogie) und Simon Lewis (Chroniken der Unterwelt)
Würden sich sehr gut verstehen und könnten Freunde sein

10. Tessa Gray (Chroniken der Schattenjäger) und Newt Scamander  (Fbawtft)
Könnte funktionieren, aber Tessa hat  ihren perfekten Traummann schon gefunden!






Soo, das war´s auch schon wieder! Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch gefallen und ihr habt vielleicht Lust, an unserer Challenge teilzunehmen.
Man liest sich!
Isabell

Freitag, 9. Juni 2017

[Rezension] Wunder


Autor: Raquel J. Palacio (aus dem Englischen von André Mumot)          
Verlag: Hanser
Seiten: 384
ISBN 978-3-446-24175-6
Preis: 16,90 € (Hardcover)

Inhalt:
August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist - wie August.

Meine Meinung:
Witzigerweise hat sich mein kleiner Bruder (5. Klasse) am selben Tag, an dem ich mir das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen habe, selbiges als Schullektüre besorgen müssen. Ich habe mir gedacht, wenn das Buch einen so großen pädagogischen Wert zu haben scheint, muss es entweder unglaublich gut oder unglaublich langweilig sein. Schnell war ich überzeugt: Es ist definitiv ersteres!

„Wunder“ behandelt äußerst wichtige Themen wie Diskriminierung und Mobbing auf eine behutsame, aber auch sehr direkte Weise. Zu Beginn wird aus der Sicht des zehnjährigen August, genannt Auggie, erzählt. Er ist die Hauptfigur in diesem Buch und zeichnet sich durch ein ungewöhnliches, für viele auch erschreckendes Äußeres aus, das von einer Art Gendefekt herrührt. Ich war sofort beeindruckt, wie gelassen Auggie mit seiner Situation umgeht, und von allen Charakteren war er mir mit Abstand der sympathischste. Er hat eine so lustige und liebe Art, dass man ihn einfach gernhaben muss. Seine Gedanken und Gefühle sind stets gut nachvollziehbar und ich konnte mich gut in seine Lage hineinversetzen.
Dass er nicht so begeistert davon ist,  dass er jetzt auf eine „normale“ Schule gehen soll, ist klar.  Obwohl ich es erwartet habe, hat mich das Verhalten der anderen Kinder mehr als schockiert. Auggie wird seine Schulzeit im wahrsten Sinne des Wortes zur Hölle gemacht und er findet nur wenig Anschluss. Aber wie unglaublich gemein diese Kinder zu ihm sind, das hat mich teilweise sprachlos vor diesem Buch sitzen lassen. Und das eine oder andere Mal ist mir tatsächlich ein „Was für Ar***löcher!“ entrutscht. Das Schlimmste war jedoch, dass das alles genau so in Wirklichheit hätte passieren können und auf ähnliche Weise vielleicht sogar schon passiert ist.

Obwohl das Buch eigentlich ein mehr oder weniger normales Alltagsgeschehen beschreibt, ist die Geschichte sehr abwechslungsreich. Mir hat auch gefallen, dass aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, obwohl ich mir ein wenig mehr aus Auggies Sicht erhofft hatte, da für mich diese immer noch die interessanteste ist. Etwas unnötig war meiner Meinung nach, dass der Teil, der aus der Perspektive von Justin, dem festen Freund von  Via (Augusts Schwester), erzählt wird, ausschließlich in Kleinbuchstaben geschrieben ist. Klar kann dies durchaus als Stilmittel verwendet werden, aber hier schien es keine bestimmte Funktion zu haben und störte eher den Lesefluss.
Gegen Ende des Buches kann sich August dann doch langsam in seiner neuen Umgebung beweisen. Was hier noch mehr oder weniger gut enden mag, ist leider längst nicht überall so. Für ein Kinderbuch ist das Ende aber mehr als angemessen.
Wirklich schön fand ich die Idee mit den Maximen: Der Lehrer von August bereitet für jeden Monat eine Art Spruch bzw. Zitat vor, die Mut machen oder zum Nachdenken anregen sollen. Ganz am Ende des Buches gibt es eine kleine Sammlung von diesen Maximen, die ich wirklich süß finde.

„Jeder Mensch auf der Welt sollte zumindest ein Mal Standing Ovations bekommen, denn wir alle überwinden die Welt.“ - Auggies Maxime

Ein wirklich tolles Buch, und das nicht nur für die empfohlene Altergsruppe!


Fazit:
Raquel J. Palacio schafft es, mit ihrem Roman nicht nur zu unterhalten, sondern regt auch zum Nachdenken an und führt einem das eigene Verhalten sowie das Verhalten anderer ganz bewusst vor Augen, ohne mit erhobenem Zeigefinger dazustehen. Eine Geschichte, die aufwühlt, empört und dennoch unwiderstehlichen Charme besitzt - dieses Buch ist mehr als nur ein Kinderbuch, deshalb gibt es von mir auch eine klare Leseempfehlung!

Dienstag, 6. Juni 2017

[Rezension] Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Autorin: Nicola Yoon (aus dem Amerikanischen von Simone Wiemken)
Verlag: cbj
Seiten: 336
ISBN 978-3-570-31099-1
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Die 17-jährige Madeline hat noch nie das Haus verlassen, denn sie leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Bisher war das kein Problem, weil sie es nicht anders kennt. Doch als im Nachbarhaus der geheimnisvolle Olly einzieht, kommen sich die beiden so nah, wie es für Madeline möglich ist. Plötzlich möchte sie die Welt außerhalb ihres sterilen Zimmers entdecken, die sie sonst nur aus Büchern kennt. Selbst wenn es bedeutet, dafür ihr Leben zu riskieren…

Meine Meinung:
„Ich habe viel mehr Bücher gelesen als du. Es spielt keine Rolle, wie viele du gelesen hast. Bei mir sind es mehr.“, mit dieser kleinen „Herausforderung“ beginnt das Buch. Es wird die ganze Zeit über aus der Sicht der Protagonistin Maddy erzählt, die mir gleich von Anfang an sehr sympathisch war. Ich konnte mich auch wirklich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Gefühle waren stets gut nachvollziehbar.
Die anderen Figuren erschienen mir ebenfalls unglaublich toll – die Krankenschwester Carla, die immer total lieb zu Maddy ist, und Olly sind nur zwei davon. Egal ob nett oder nicht, jeder hatte einen ganz besonderen Platz in der Geschichte und jeder hat sie noch ein Stück besser gemacht.
Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt, aber dennoch nicht anspruchslos, im Gegenteil. Es wird lustig, spannend und auch ein wenig dramatisch. Außerdem wird es, anders, als man vielleicht erwartet hätte, kein bisschen kitschig. Es ist zwar schon eine Liebesgeschichte, aber es geht auch um Freiheit und Selbstbestimmung.
Sehr, sehr toll finde ich auch, wie abwechslungsreich das Buch ist. Es besteht nicht nur aus „normalem“ Text, sondern aus humorvollen Statistiken aus Maddys Notizbuch, Wortschnecken und vielem mehr. Das macht das Buch optisch zu einem echten Hingucker.
Das Ende des Buches kommt dann sehr überraschend und unerwartet. Es liefert einen spannenden Einblick in die menschliche Psyche und lässt den Leser sowohl ein wenig erleichtert als auch besorgt zurück.
Die Geschichte an sich hat mich also auf jeden Fall überzeugt. Allerdings bin ich persönlich etwas unzufrieden damit, dass auf dem Cover „Der Roman zum Film“ steht, letztendlich aber das einzige, das auf den Film hinweist, das Bild auf dem Cover ist. Mindestens ein paar Filmfotos hatte ich schon erwartet. Klar, er ist noch nicht erschienen – aber wenn das das Problem gewesen wäre, hätte man mit der Veröffentlichung des Buches doch einfach warten können, bis der Film in die Kinos gekommen wäre. Somit ist der „Roman zum Film“ einfach nur die Taschenbuchausgabe des Romans. Ich weiß, dass das keine Auswirkungen auf den grandiosen Inhalt des Buches hat, aber ein klein wenig enttäuscht bin ich schon.

Fazit:
„Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ ist eine zuckersüße und auch sehr vielseitige Geschichte, die mich sowohl mit liebenswürdigen Charakteren als auch mit der emotionalen Handlung voll und ganz überzeugen konnte. Allerdings hätte ich mir bei dieser Ausgabe ein bisschen mehr zum Film erhofft, der übrigens am 22.06.2017 erscheint.

Vielen Dank an den cbj-Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 2. Juni 2017

Lesemonat Mai 2017

Hey ihr Lieben!
Hier kommt mein Lesemonat Mai - gelesen habe ich 21 Bücher, von denen einige aber auch etwas kürzer bzw. Kinderbücher sind:


-Das Juwel - Die weiße Rose (reread)
-Harry Potter and the Goblet of Fire (reread)
-Die Buchspringer (reread)
-Sherlock - Ein Fall von Pink (Manga) (reread)
-Tote Mädchen lügen nicht
-Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot
-Der Junge im gestreiften Pyjama
-Die Glücksbäckerei - Das magische Rezeptbuch
-Das Juwel - Der Schwarze Schlüssel
-Abgeschnitten
-Die Märchen von Beedle dem Barden (reread)
-Auf immer gejagt
-Und frei bist du noch lange nicht
-AchtNacht
-Hanni und Nanni schmieden neue Pläne (reread)
-Feel Again
-Die Verratenen
-Wunder
-Nichts - Was im Leben wichtig ist
-Ich. Darf. Nicht. Schlafen.
-Ich wollte nur, dass du noch weißt. . .


Insgesamt sind das 6.926 Seiten und ca. 223 Seiten pro Tag.
Es waren wirklich eine Menge tolle Bücher dabei, sodass ich mich kaum für ein Monatshighlight entscheiden konnte! Zu meinen Lieblingen gehören aber auf jeden Fall Feel Again, Der Junge im gestreiften Pyjama und Ich wollte nur, dass du noch weißt. . .
Wer sich an meinen letzten Post erinnern kann, weiß vielleicht noch, dass ich mich mit den Neuzugängen ein wenig zurückhalten wollte. . . Mission gescheitert, kann ich nur sagen! Aber bei so tollen Neuerscheinungen wie Feel Again und Das Juwel - Der Schwarze Schlüssel musste ich natürlich direkt in die Buchhandlung rennen! Außerdem durfte der wunderschöne Percy Jackson-Schuber bei mir einziehen und ich freue mich total darauf, diese Bücher bald zu lesen!


Man liest sich!
Isabell