Montag, 31. Juli 2017

AQUILA : Wettbewerb für Blogger und Booktuber

Hallihallo ihr Lieben und herzlich willkommen zu einem Blogbeitrag der etwas anderen Art!
Der Loewe-Verlag  veranstaltet einen tollen Wettbewerb, bei dem man doch tatsächlich eine eigene Rolle in Aquila, dem neuen Thriller von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski, gewinnen kann. Da muss ich natürlich unbedingt mein Glück versuchen! Besonders Erebos (klickt  hier für meine Rezension) hat es mir nämlich wirklich angetan und ich kann nicht in Worte fassen, wie unglaublich cool es wäre, selbst in einem Buch der Autorin aufzutreten!
Hier seht ihr meine Antworten auf die Fragen, die sich der Loewe-Verlag für den Wettbewerb ausgedacht hat. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


Nika begibt sich für ihr Studium auf das Abenteuer „Siena“ in eine fremde Stadt, ohne ihre Familie, ohne Freunde – Hand aufs Herz: Hast du das auch schon einmal gemacht oder würdest es gerne tun?
Da ich selbst minderjährig bin, darf ich natürlich nicht allein verreisen. Um ehrlich zu sein, würde ich das aber auch nicht tun wollen, zumindest nicht ganz alleine. Natürlich würde ich später gerne einmal  unabhängig und ohne Familie verreisen, aber ich würde immer jemanden dabeihaben wollen. Abgesehen davon, dass mir dann vermutlich irgendwann langweilig werden würde, würde ich mich, glaube ich, auch ziemlich unwohl fühlen, wenn ich niemanden an meiner Seite hätte.


Stell dir vor: Du wachst auf, bist in deiner Wohnung eingeschlossen – ohne Schlüssel, Internet oder Telefon – und kannst dich nicht erinnern, wie du in diese Situation gekommen bist. Wie befreist du dich aus deiner Lage?
Ich glaube, zunächst einmal würde ich richtig panisch werden. Ich mag es überhaupt nicht, in einer Situation zu sein, die ich nicht einschätzen kann, vor allem, wenn ich dabei so hilflos fühlen würde wie in diesem Fall. Zugegebenermaßen ist das ein ziemlich beängstigendes Szenario. Aber wahrscheinlich würde ich mir selbst einreden, einen klaren Kopf zu bewahren, und versuchen, durch Klopfen oder Rufe irgendjemanden von außerhalb auf mich aufmerksam zu machen. Außerdem versuche ich, die Lage zu analysieren, mir zu überlegen, wo alles seinen Ursprung haben könnte. Bringt das alles nichts, würde ich vermutlich irgendein Fenster einschlagen und jemanden suchen, der mir helfen kann, zum Beispiel die Polizei.
 
Nika nutzt die Gebäude der Universität, Cafés, aber auch GPS zur Orientierung in Siena. Welche Möglichkeiten nutzt du, um dich in einer fremden Stadt zurecht zu finden?
Ich schätze, ich würde (zumindest, wenn ich zu Fuß unterwegs bin) ganz klassisch eine Karte benutzen und ansonsten versuchen, mich mit dem Handy, einem Navi oder der Hilfe anderer Leute zurechtzufinden. Wäre ich im Urlaub, würde ich mir vorher auch auf jeden Fall eine ungefähre Route zurechtlegen.
 
Deine Freundin ist verschwunden. Du willst sie bei der italienischen Polizei als vermisst melden. Wie schaffst du das trotz Sprachbarriere?
Um ehrlich zu sein, sind meine Italienischkenntnisse mehr als mangelhaft. Ich würde es wahrscheinlich zuerst auf Englisch versuchen und, wenn das nicht klappt, mit Brocken von Latein, das ich ja in der Schule lerne und das große Ähnlichkeiten mit der italienischen Sprache hat. Ich würde alles so durcheinandermixen, dass es einigermaßen verständlich ist, und wenn wirklich alle Stricke reißen und ich gar nicht verstanden werde, tippe ich zur Not mein Anliegen zuerst auf Deutsch in mein Handy und lasse es dann ins Italienische übersetzen.


 Irgendwie lösen die ersten Zeilen des Songs „Smells like teen spirit“ von Nirvana bei Nika starke Emotionen aus. Welcher „Ohrwurm“ hat das zuletzt bei dir geschafft?
Puh, das kann ich gar nicht so wirklich sagen. Zuletzt war das, glaube ich, Hedwig's Theme, ich liebe den Soundtrack von Harry Potter und besonders dieses Lied einfach. Jedes Mal, wenn ich es höre, kommen dieselben Gefühle wieder hoch und es ist und bleibt ein ständiger Ohrwurm.
 
Italien, enge mittelalterliche Gassen, eine nervenaufreibende Spurensuche und die hitzige Jagd nach der Lösung eines Rätsels –  In welchem Buch hast du dich schon einmal auf eine ähnlich spannende Reise gewagt?
Diese Frage kann ich ganz klar mit Illuminati von Dan Brown beantworten. Das Buch ist bei Bastei Lübbe erschienen und ist schlicht und ergreifend großartig. Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, und wenn Aquila auch nur ansatzweise so gut ist, dann freue ich mich wirklich unglaublich darauf, es zu lesen, sobald es erscheint!


Soo, das war's auch schon wieder mit meinen Antworten. Mir hat es wirklich Spaß gemacht und ich bin ein ganzes Stück neugieriger auf den Titel geworden. Natürlich drücke ich mir deshalb ganz fest die Daumen, wünsche aber auch allen bisherigen Teilnehmern viel Glück!
Ihr seid selbst Blogger oder Booktuber und wollt auch mitmachen? Dann lasst euch diese großartige Chance au keinen Fall entgehen! Noch bis zum 13. August könnt ihr euch bewerben. Alle weiteren Infos findet ihr hier.
Man liest sich!
Isabell

Samstag, 29. Juli 2017

Hogwarts Diary Tag

Hey ihr Potterheads da draußen!
Es tut mit leid, dass ich in den letzten Wochen gar nicht zum bloggen gekommen bin - aber natürlich war ich auch im Urlaub nicht ganz unfleißig und habe den Hogwarts Diary Tag von der lieben Lunatic Booklover für euch vorbereitet. Aufmerksam darauf geworden bin ich durch Lea von liberiarium und Philip von Book Walk.  Die beiden haben mir mit ihrem Youtube-Video einfach sofort Lust darauf gemacht, mich gedanklich wieder einmal nach Hogwarts zu begeben!
Ich wünsche euch viel Spaß mit meinen Antworten!



Dein Blutstatus: Reinblütig, Halbblut oder Muggelgeboren?
Ich würde mal sagen, muggelgeboren, da ich der einzige Harry-Potter-Fan in meiner Familie bin.

Dein Haus in Hogwarts: Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw oder Slytherin?
Ganz klar Ravenclaw! Ich bin ein Bücherwurm, ein totaler Streber und teilweise sehr kreativ (auch wenn viele es als „verrückt“ bezeichnen…Pff!), was auch Pottermore so sieht. Ich glaube, jeder, der mich kennt, würde mich auch einfach sofort in diesem Haus sehen!

In welchem Schuljahr bist du? (Ab 11: Geh nach deinem Alter. Alle ab 18 haben freie Wahl)
Ich bin ja 14 Jahre alt, deswegen wäre ich vermutlich auch im vierten Schuljahr. (Komischerweise ist mein Brief aber IMMER NOCH NICHT gekommen. Dennoch vertrete ich  die Theorie, meine Eule hat sich nur verflogen.)

Ab Schuljahr 5: Bist du Vertrauensschüler/in (ab Jahr 7 Schulsprecher/in?)
Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, Vertrauensschülerin oder Schulsprecherin zu sein, stelle mir das aber auch ziemlich anstrengend vor. Allein schon wegen des Badezimmers würde es sich aber lohnen!

Was für ein Haustier hast du und wie heißt es?
Ich hätte unglaublich gerne einen kleinen Waldkauz und einen Pygmy Puff! Und ich könnte mir vorstellen, sie „Luna“ und „Florean“ zu nennen…

Was für einen Zauberstab hast du?
Laut Pottermore ist er aus Fichtenholz mit der Schwanzfeder eines Phönix, 13 ¾ Zoll lang und leicht federnd und flexibel. Außerdem besitze ich eine Replik von Queenie Goldsteins Zauberstab, der einfach nur wunderschön ist!

Winkelgasse: Welche Läden besuchst du gerne?
Also erstmal natürlich Flourish & Blott's (vermutlich würde ich den Laden vor lauter Begeisterung gar nicht verlassen können), dann Weasley's Wizard Wheezes, Madam Malkin's und Eeylops Eulenkaufhaus. Zum Schluss gönne ich mir noch einen großen Eisbecher bei Florean Fortescue und werfe vielleicht einen klitzekleinen Blick in die Nokturngasse…

Welche Bücher aus der Zaubererwelt sind Pflichtlektüre?
Auf jeden Fall „Quidditch im Wandel der Zeiten“, „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ und „Die Märchen von Beedle dem Barden“, aber auch „Hogwarts: A History“ (man merkt, ich liebe Hermine) fände ich sehr interessant. Aber natürlich würde ich jedes einzelne Buch aus der Zaubererwelt gerne lesen!

Auf nach Hogwarts. Womit vertreibst du dir im Hogwarts Express die Zeit?
Vermutlich mit einem Buch oder dem Tagespropheten, ein paar Süßigkeiten und mit meinen Zaubererfreunden und Hauskameraden.

Welche ist deine Lieblingssüßigkeit?
Schokofrösche! Erstens liebe ich Schokolade (Na ja, wer tut das nicht), zweitens gehören Schokofrösche zu den wenigen Süßigkeiten, die keine „Nebenwirkungen“ hervorrufen. Alternativ finde ich Bertie Bott's Bohnen ziemlich cool, aber auch sehr, sehr riskant…Ich glaube, am liebsten würde ich mich einfach mal durch Honeydukes hindurchfuttern!

Wie sieht dein Stundenplan aus?
In der Hinsicht bin ich wie Hermine, ich würde einfach so ziemlich alle Fächer gerne belegen. Jedes Gebiet der Zauberei ist auf seine eigene Weise faszinierend und ich würde einfach nichts verpassen wollen!


Lieblingsfach?
Zauberkunst und Verwandlung, wobei mir Pflege magischer Geschöpfe bestimmt auch viel Spaß machen würde.

Hassfach?
Puh, eigentlich würde ich fast alle Fächer gerne belegen! Ich glaube aber, dass zum Beispiel Astronomie nichts für mich wäre.

Lieblingslehrer?
Das sind soo viele! Natürlich Professor Dumbledore und Professor McGonagall, aber auch Lupin liebe ich einfach und auch Flitwick und Sprout sind mir sehr sympathisch.

Hasslehrer?
Dolores Umbridge und Gilderoy Lockhart. Argh, ich hasse sie beide!

Was für einen Besen fliegst du?
Auf jeden Fall keinen Rennbesen, da ich ein von Natur aus sehr unfallgefährdeter (und  unsportlicher) Mensch bin…Deswegen vermute ich mal, es wird so ein mittelklassiges Ding sein, mit dem man aber gut durch die Gegend fliegen kann. (Das reizt mich auch ehrlich gesagt mehr, als selbst Quidditch zu spielen.)

Welcher ist dein Lieblingszauberspruch?
Auch das ist eine sehr schwierige Frage, aber ich glaube, ich mag „Accio“ und „Expecto Patronum“ am liebsten. Und natürlich „WinGARdium LeviOsa“!

Welchen Trank bereitest du am liebsten zu?
Am interessantesten finde ich persönlich den Vielsafttrank, aber es wäre mir, glaube ich, zu riskant, ihn selbst zuzubereiten, zumal die Verwandlung ziemlich schmerzhaft zu sein scheint. Wahrscheinlich würde ich mich deshalb eher am Felix Felicis versuchen, um mir selbst oder anderen den Tag zu versüßen!

Was ist dein Patronus?
Laut Pottermore ist mein Patronus ein Husky.

Welches Tierwesen aus dem Unterricht findest du interessant?
Seit dem Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ habe ich eine eindeutige Schwäche für Niffler!

Wonach riecht dein Amortentia?
Nach warmer Schokolade, dem Papier von alten Büchern und frisch gebackenem Kuchen…

Welche Gestalt hat dein Irrwicht?
In der Hinsicht bin ich Ron sehr ähnlich: Ich habe eine Heidenangst vor Spinnen und Krabbeltieren aller Art, da läuft es mir beim bloßen Gedanken gleich kalt den Rücken herunter! Ich würde aber auch auf gar keinen Fall wollen, dass meiner Familie etwas passiert, deswegen vermutlich eine Kombination aus beidem.

Wie würde deine Clique aussehen?
Ich glaube, ich würde mich sehr gut mit dem goldenen Trio verstehen, insbesondere mit Hermine natürlich, aber auch mit Luna und Neville wäre ich unheimlich gerne befreundet!

Hast du eine Liebesgeschichte?
Ich habe eindeutig eine Schwäche für Newt Scamander aus „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ ! Leider ist er, glaube ich, etwas zu alt für mich. Fangirls haben es in dieser Hinsicht wirklich hart. . .

Wo hältst du dich im Schloss am liebsten auf?
Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll! Natürlich erst mal auf jeden Fall in der großen Halle, die hat mich in den Warner Bros. Studios einfach umgehauen und ist einfach nur ein so wunderschöner und magischer Ort! Außerdem würde ich liebend gerne Zeit im Ravenclaw-Gemeinschaftsraum verbringen oder einfach nur durch die Gänge schlendern.

Was sind deine Freizeitaktivitäten?
Ich würde wahrscheinlich genau wie im echten Leben eine Menge Zeit in der Bibliothek verbringen und ansonsten irgendetwas mit Freunden unternehmen.

Erhältst du den Tagespropheten oder den Klitterer?
Sowohl als auch! Ich würde wirklich beide Zeitschriften sehr gerne lesen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können.

Spielst du Quidditch? Welche Position? Oder bist du eher Zuschauer?
Vermutlich wäre ich eher Zuschauer und würde selbst nur so zum Spaß Quidditch spielen.

Was ist das Thema deiner Abschlussarbeit?
Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht, aber ich könnte mir vorstellen, entweder über irgendetwas Geschichtliches, zum Beispiel die Veränderung des Verhältnisses zwischen Zauberern und Muggeln, oder aber über irgendwelche Tierwesen zu schreiben.

Deine Zukunft in der Zaubererwelt?
Ich glaube, ich würde gerne beim Tagespropheten arbeiten oder aber meine eigene Zeitschrift bzw. meine eigenen Bücher veröffentlichen.


So ihr Lieben, das war's auch schon wieder. Ich hoffe, das Lesen hat euch ebenso viel Spaß gemacht wie mir das Beantworten der Fragen! Wie hättet ihr euch entschieden und könnt ihr meine Entscheidungen nachvollziehen?
Man liest sich!
Isabell

Donnerstag, 13. Juli 2017

[Rezension] Liquidator

Autor: Andy Mulligan (aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn)
Verlag:  Rowohlt Taschenbuch Verlag
Seiten: 352
ISBN 978-3499217241
Preis: 16,99€ (Hardcover)

Inhalt:
LIQUIDATOR heißt der brandneue, beliebte Energydrink für Sieger! Er schmeckt fantastisch, alle trinken ihn – er macht praktisch süchtig. Aber keine Sorge: Der Getränkekonzern hat die Zutaten schließlich an ein paar armen Kindern in Afrika getestet. Dass eines davon gerade an den Folgen stirbt, muss ja keiner wissen. Es DARF keiner wissen! Und als Vicky, Katkat, Ben und ein paar andere bei ihrem Schulpraktikum zufällig auf diese furchtbare Wahrheit stoßen, ist der Konzern fest entschlossen, auch sie aus dem Weg zu schaffen. Doch Vicky und ihre Freunde besitzen mehr Siegerqualitäten, als LIQUIDATOR verspricht.

Meine Meinung:
Obwohl mir „Liquidator“ von einer Freundin wärmstens empfohlen wurde, habe ich zunächst zugegebenermaßen eher einen mittelmäßigen Kinder-Thriller erwartet. Dass ich damit völlig falsch lag, wurde mir jedoch schnell klar.
Das Buch wird aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, womit ich mich normalerweise immer schwer tue, da ich persönlich der Meinung bin, so etwas kann, wenn mit den Perspektivenwechseln übertrieben wird, massiv den Lesefluss stören. Hier jedoch passt es perfekt, da es eine sehr vielschichtige Geschichte ist. Zu Beginn geht es letztendlich nur um die neuen Praktikumsplätze der jeweiligen Charaktere, doch nach und nach fließen die Handlungsstränge zusammen und jede Figur spielt, auch wenn man es zunächst nicht erwartet hätte, eine wichtige Rolle. Dabei hat mich besonders beeindruckt, dass trotz der vielen Figuren (und somit Sichtweisen) die eigentliche Handlung nie aus den Augen verloren wird. Sobald man die Charaktere einmal richtig „kennengelernt“ hat, liest sich das Buch wie von selbst.
Womit wir auch gleich zum nächsten Punkt kommen, dem Schreibstil. Teilweise wird der Leser direkt angesprochen, was einerseits etwas kindlich wirkt, andererseits aber auch zum Erzählalter der Protagonisten passt.
 Dennoch ist dieses Buch nicht nur für junge Leser und Leserinnen: Die brandaktuelle Thematik und die spannende, gut durchstrukturierte Handlung macht „Liquidator“ zu einem mitreißenden Leseerlebnis für Personen jeden Alters.
Aber dieser Thriller bietet nicht nur beste Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken an. Denn wer kennt dieses Gefühl nicht, sich manchmal von aktuellen Trends und Werbung betrogen zu fühlen? Vielleicht ignoriert man aber auch einfach nur die Folgen und Hintergründe von gewissen Dingen, um es selbst einfacher zu haben? Das ist hier nicht möglich, soviel steht fest. Die Geschichte des kleinen Jamie, der als Versuchskaninchen für den beliebten Energy-Drink „Liquidator“ herhalten musste und nun todkrank ist, lässt einen so schnell nicht mehr los.
Teilweise hat mir das Buch eine richtige Gänsehaut beschert und konnte mich außerdem zutiefst berühren. Der Gedanke, dass all das in Wirklichheit hätte passieren können (und mit ziemlicher Sicherheit so oder ähnlich auch schon passiert ist, bloß mit ganz anderen Folgen), bleibt noch lange nach der letzten Seite.
Obwohl mich das Buch insgesamt wirklich sehr beeindruckt hat, habe ich einen  kleinen Kritikpunkt. Wenn man das Alter der Protagonisten (zwischen 13 und 14 Jahren) bedenkt, wirkt das, was sie getan haben,  teilweise etwas unrealistisch. So zum Beispiel die Tatsache, dass ein LKW-Fahrer die Teenager mitten in der Nacht ein Stück über die Autobahn mitgenommen hat, ohne sich über die Tatsache zu wundern, dass sie nicht in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sind - oder aber, dass sie es schaffen, als Klempner / Bühnenarbeiter zu gelten, als sie versuchen, sich auf einem Charity-Konzert einzuschleichen.
Dennoch bin ich wirklich sehr begeistert von diesem Buch und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen, da es meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat!

Fazit:
„Liquidator“ ist ein mitreißender All-age-Thriller, der sowohl mit interessanten und vor allem verschiedenen Charakteren als auch mit einem gut durchstrukturiertem Plot überzeugen kann. Spannende und bewegende Lesestunden garantiert!

Samstag, 8. Juli 2017

[Rezension] Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen


Autorin: Sarah J. Maas (Aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst)
Verlag: dtv
Teil einer Reihe: 1/3
Seiten: 480
ISBN 978-3-423-76163-5
Preis: 18,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

 Meine Meinung:
Die Reihe „Das Reich der sieben Höfe“ ist schon lange ein Weltbestseller und wird international gefeiert und in den höchsten Tönen gelobt, deshalb war ich natürlich umso gespannter auf die deutsche Übersetzung.
Allein schon das Cover hat mir die Sprache verschlagen: Der durchsichtige Schutzumschlag hat einen tollen 3D-Effekt, der das Buch von außen zu einem absoluten Hingucker macht, und auch die Farben sind wunderschön und passen zum Titel.
Kommen wir zum Inhalt: Der Einstieg in die von Sarah J. Maas erschaffene Welt rund um Prythian und das Verhältnis zwischen Menschen, Fae und High Fae fiel mir am Anfang zugegebenermaßen etwas schwer. Manche Begriffe klangen für mich zunächst sehr befremdlich und es dauerte eine Weile, bis ich mich in dem Buch zurechtgefunden habe. Die Einstiegsszene erinnert zunächst an „The Hunger Games“ von Suzanne Collins: Ein armes, verhungerndes Mädchen geht mit Pfeil und Bogen jagen, um ihre Familie vor dem sicheren Tod zu bewahren. Ab Kapitel 2 geht das Ganze dann schon in eine völlig andere Richtung. Es tun sich deutliche Parallelen zu „Die Schöne und das Biest“ auf, die sich über den ganzen Verlauf des Buches ziehen, was mir sehr gut gefallen hat, da ich ein großer Fan von Märchen-Adaptionen bin. Nichtsdestotrotz hatte ich nie das Gefühl, die Handlung sei vorhersehbar.

 Gleich zu Anfang der Geschichte werden die Fae als schreckliche und grausame Wesen dargestellt, indem zum Beispiel die Dorfbewohner irgendwelche Schauergeschichten erzählen.  Als Feyre dann nach Prythian kam, war ich deshalb umso gespannter, wie sie in dieser für sie völlig fremden Welt zurechtkommt. Ihr Entführer Tamlin behandelt sie sehr zuvorkommend, was diesem Bild der grausamen Menschenmörder widerspricht. Die Fae des Frühlingshofes erschienen mir sogar relativ sympathisch, und nach und nach schließt man einige von ihnen wirklich ins Herz. Und letztendlich merkt man auch, dass die Perfektion der Fae ihre Grenzen hat.

 Eine tragende Rolle in diesem Buch spielt natürlich die Liebesgeschichte. Hierbei hat mir besonders gut gefallen, dass es nicht von kitschigen Beschreibungen nur so trieft. Der Umschwung von Feyres Hass gegenüber ihrem Entführer bis hin zur tatsächlichen Liebe hat mir eigentlich recht gut gefallen, auch wenn teilweise noch etwas mehr Gedanken und Gefühle von ihr schön gewesen wäre.
Der mit Abstand beste Teil ist meiner Meinung nach jedoch der Showdown, während dem Feyre sich drei Aufgaben stellen muss, um Prythian zu retten. Das Buch wurde wirklich von Seite zu Seite spannender und ich konnte es im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr aus der Hand legen, weil ich wie gefangen in dieser Welt war und mich das Schicksal von Feyre, Tamlin und all den anderen nicht mehr losgelassen hat. Hinzu kommen noch die ganzen Plot Twists,  die den Leser den Atem anhalten lassen. Auch die moralischen Fragen, denen sich unsere Hauptfigur immer wieder stellen muss, machen dieses Buch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Anhand der Entscheidungen, die Feyre trifft, merkt man deutlich, dass sie sich, auch wenn es zunächst vielleicht nicht so schien, deutlich von anderen Protagonisten unterscheidet.
Was mich ein wenig irritiert hat, ist die Tatsache, dass das Buch ein so abgeschlossenes Ende hat. Ich hätte eher einen Cliffhanger erwartet, der einen am Boden zerstört zurücklässt, aber  tatsächlich hätte dieses Buch auch problemlos als Einzelband durchgehen können.
Dennoch bin ich mehr als begeistert von dem Buch und freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung „Flammen und Finsternis“, die voraussichtlich am 04.08.2017  erscheint.

 Fazit:
„Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ ist ein mitreißender Fantasy-Roman, der unter die Haut geht  und noch lange im Gedächtnis bleibt. Der internationale Hype um diese Serie ist absolut berechtigt, denn trotz kleiner Kritikpunkte hat Sarah J. Maas mit diesem Buch ein ebenso außergewöhnliches wie mitreißendes Werk geschaffen. Eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits!

 

Dienstag, 4. Juli 2017

Lesemonat Juni 2017


Hey ihr Lieben!
Hier kommt mein Lesemonat Juni. Diesen Monat sind es 17 Bücher mit insgesamt 5.840 Seiten geworden, was ca. 195 Seiten pro Tag entspricht.
Hier findet ihr eine Auflistung aller gelesenen Titel:

-Percy Jackson - Diebe im Olymp (reread)
-Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (reread)
-Percy Jackson - Der Fluch des Titanen
-Weil ich Layken liebe
-Elanus
-Der Theoretikerclub
-Apple & Rain
-George
-Nur 6 Sekunden
-Evolution - Die Stadt der Überlebenden
-GoodDreams - Wir kaufen deine Träume
-Die längste Nacht
-Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft
-Opfer
-Harry Potter and the Philosopher's Stone - Ravenclaw Edition (reread)
-Liquidator
-Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen

Meine Monatshighlights sind Liquidator und Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen, beides großartige Bücher, zu denen ich auch noch Rezensionen posten werde.
Neu einziehen durften diesen Monat sieben Bücher, wobei nur die ersten zwei Bücher der Liste selbstgekauft sind, die restlichen fünf habe ich bei der #liesdichweg-Aktion der Thalia-Buchhandlungen gewonnen:

-Harry Potter and the Philosopher's Stone (Ravenclaw Edition)
-Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen
-Tote Mädchen lügen nicht - Filmausgabe
-Sieh nichts Böses
-Der Galgen von Tyburn
-9 Tage wach
-Feel Again (wird gerade auf meinem Instagram-Account verlost, da ich das Buch schon besitze)


Man liest sich!
Isabell